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NPD in Northeim: Bürgerrechtler kritisieren Polizei Polizei Northeim weist Vorwürfe zurück

Nach NPD-Kundgebung

Polizei Northeim weist Vorwürfe zurück

Die Polizei Northeim hat auf die Vorwürfe der Bürgerrechtsorganisation „Bürger beobachten Polizei und Justiz“ reagiert. „Wir weisen ausdrücklich die Vorwürfe zurück, wir würden rechte Schläger decken und rechtsradikale Gewalt vertuschen“, erklärt Einsatzleiter Wilhelm Böning.

Konfrontation in Northeim: Gegendemonstrant trifft auf Ordner der NPD.

© Heller

Unabhängig von politischer Gesinnung gehe die Polizei in Northeim „konsequent gegen jegliche Straftäter“ vor. „Wir haben keine Feindbilder.“ Nur durch die Präsenz und das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte habe größerer Personen- und Sachschaden abgewendet werden können, so Böning weiter.

Die Polizei betont, dass es zu der Rangelei keine Erkenntnisse gebe, „dass beteiligte Personen der rechten Szene zugehörig sind oder mit dieser sympathisieren“. Bürgerrechtler und die Antifaschistische Linke International hatten dieses berichtet. Die Polizei stützt sich auf die „Angaben der angetroffenen Personen“.

„Keine Personen in Gewahrsam genommen worden“

Bei dem Einsatz seien „keine Personen in Gewahrsam genommen worden“, erklärt die Polizei. Eine Person sei „zur Durchsetzung eines Platzverweises aus dem Nahbereich der NPD-Veranstaltung“ weggetragen worden. Personen seien zur Feststellung der Identität festgehalten worden, auch im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung. Gegen zwei Personen des rechten Spektrums seien Platzverweise ausgesprochen worden, da sie sich zur Gegendemo begeben wollten. Zu der Diskussion um eine Uniformierung der NPD-Ordner ist festzuhalten, dass bei einer vorangegangenen NPD-Wahlkampfveranstaltung der Aspekt einer möglichen Uniformierung „als nicht gegeben“ bewertet wurde.

Von Michael Brakemeier

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200 Gegendemonstranten

„Haut ab, haut ab“, „Nazis verpisst euch“, „Haltet die Fresse“. Lautstark haben am Mittwoch rund 200 Demonstranten, darunter auch Mitglieder der Göttinger Antifa-Szene, gegen eine Wahlkundgebung der rechtsextremen NPD auf dem Northeimer Münsterplatz protestiert. Die NPD hatte dort am Nachmittag im Rahmen ihrer am Montag begonnenen Niedersachsen-Tour Halt gemacht.

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