Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Nacht der Kultur: „Fast für jeden etwas“

Symphonie Orchester Nacht der Kultur: „Fast für jeden etwas“

Zum achten Mal veranstaltet Pro City in diesem Jahr die Göttinger Nacht der Kultur. Am Freitag, 19. Juni, gibt es in der Innenstadt Programm an 23 Orten.

Voriger Artikel
NDR-Show „Lieb & Teuer“ in der Paulinerkirche
Nächster Artikel
Museum über Pfingsten geöffnet

Seit acht Jahren Publikumsmagnet bei der Nacht der Kultur: das Göttinger Symphonie Orchester.

Quelle: Theodor da Silva

Publikumsmagnet der Nacht der Kultur soll auch in diesem Jahr wieder der Open-Air-Auftritt des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) vor dem Alten Rathaus sein. „Wir haben ein schönes Programm vorbereitet. Viel populäre Klassik, der Schwerpunkt liegt auf dem Tanz“, kündigt GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller an. Auf dem Programm stehen unter anderem Dvoráks Slawische Tänze oder der Johann-Strauss-Walzer „An der schönen blauen Donau“. „Gelegenheit, sich seinen Partner zu schnappen und vor der Bühne ein paar Runden zu drehen“, sagt Mueller. „Mal schauen, ob die Göttinger sich das trauen.“ Platzkarten für das GSO gibt es nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Alten Rathaus.

Weitere Open-Air-Bühnen gibt es etwa in der Prinzenstraße, am Wochenmarkt oder in der Roten Straße. Insgesamt gibt es an 23 Orten in der Innenstadt Programm. „Fast für jeden etwas“, verspricht Organisator Klaus Faber. Exemplarisch nennt Faber die „gestandene 68er-Dame“ Jutta Weinhold, die schon mit Udo Lindenberg auf der Bühne stand, oder „Tia & The Tenks“. Neben Musik zwischen Reggae, Swing, Gospel und Soul gibt es Kunstausstellungen, Führungen und Lesungen. 

„Immer schwieriger“

Euro, darunter 5000 Euro an Zuschüssen von der Stadt, standen Pro City in diesem Jahr als Budget für die Nacht der Kultur zur Verfügung. Rund 70 Prozent stammen von Sponsoren. „Es ist in diesem Jahr noch schwieriger geworden, die Nacht der Kultur finanziell zu stemmen“, sagt City-Managerin Beate Behrens. Ohne das Geld und andere Sponsorenleistung sowie durch den Verzicht aller Künstler auf einen Großteil der sonst üblichen Gage wäre die Veranstaltung ohne Eintritt nicht mehr möglich. Behrens und Faber hoffen, auch im nächsten Jahr die Nacht der Kultur veranstalten zu können. Was Faber nicht möchte, ist, an der Qualität des Programms und der Künstler zu sparen. „Wenn es nicht klappt, dann lassen wir die Nacht der Kultur lieber einmal ausfallen.“ Dirigent Mueller betonte, dass der Auftritt für das GSO sehr wichtig sei. Angesichts knapper Gagen mahnte er aber: „Das kann nicht immer so weitergehen.“

Von Michael Brakemeier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt