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Nahverkehr: Eine Million Fahrgäste der Bahn werden befragt

Verbesserungen im Nahverkehr Nahverkehr: Eine Million Fahrgäste der Bahn werden befragt

Seit Montag läuft die größte Verkehrsdatenerfassung in der Geschichte der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). 500 Fragesteller werden bis Ende November fast eine Million Bahnreisende in Regionalzügen zwischen Harz und Nordsee befragen.

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Nahverkehr: Auch in der Region sollen Fahrgäste befragt werden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen / Hannover. Die LNVG, zuständig für die Organisation und Finanzierung des Nahverkehrs auf der Schiene, will „fundierte Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Wege konkret zurückgelegt werden und aus welchen Gründen eine Reise unternommen wird“, erklärt LNVG-Chef Hans-Joachim Menn die Ziele seiner Gesellschaft. Auch für die Einführung des Niedersachsentarifes im Juni 2013 seien die Daten wichtig, „gerade auch mit Blick auf die angestrebte Anschlussmobilität mit dem Bus“, sagt Menn.

Die Interviewer der LNVG sind mit Smartphones und elektronischen Eingabegeräten ausgestattet. Sie ermitteln bei ihren Befragungen den Ticketpreis, die Tätigkeit vor und nach der Reise, die Art des benutzten Fahrscheines wie beispielsweise Monats- oder Wochenkarte, Semestercard oder Verbund- oder Einzelticket. Auch werden die Bahnreisenden nach der Mitnahme von Fahrrädern gefragt.

Nach Angaben der LNVG nehmen die Interviewer keine Kontrolle der Fahrausweise vor. Sie besitzen einen speziellen Ausweis, mit dem sie sich legitimieren können. „Personenbezogene Daten“, stellt ein Sprecher der LNVG darüberhinaus klar, „werden von den Bahnreisenden nicht erhoben. Die Fragen nehmen nur ein bis zwei Minuten in Anspruch.“

Es könne aber geschehen, dass Fahrgäste innerhalb der vier Erhebungsperioden mehrere Male befragt würden, erklärt der Sprecher der Gesellschaft. Die Bitte der LNVG: In solchen Fällen sollten die Angesprochenen das Interview nicht ablehnen, sondern noch einmal antworten.

Die LNVG ist eine 100-prozentige Tochter des Landes Niedersachsen. Die Gesellschaft gibt jährlich knapp 300 Millionen Euro Steuergelder für die Bestellung von Nahverkehrszügen aus.

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