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Zehn Millionen in drei Jahren

Krankenhaus Neu-Mariahilf Zehn Millionen in drei Jahren

Die Sanierungs, Umbau- und Neubauarbeiten am ehemaligen katholischen Krankenhaus Neu-Mariahilf im Göttinger Waldweg stehen vor dem Abschluss. In drei Jahren wurden mehr als zehn Millionen Euro investiert.

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Bauarbeiten am Krankenhaus Neu-Mariahilf sind fast abgeschlossen.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Im Jahr 2014 hatte das Evangelische Krankenhaus Weende im Jahr 2014 Neu-Mariahilf erworben. Von Beginn an war klar, dass eine umfassende Modernisierung notwendig war.

Im ersten Schritt wurde 2014 begonnen, den Operationsbereich zu sanieren und um einen OP-Saal zu erweitern. Nun stehen fünf OP-Säle zur Verfügung stehen, davon ein ambulanter OP und dazu ein eigener Betreuungssaal für Patienten, die nicht im eigentlichen Sinne intensivpflichtig sind. Die Kosten dafür beliefen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro, teilt das Krankenhaus mit.

 2015 folgte der Aufbau der Gefäßmedizin mit der Herrichtung von Räumen für ein modernes Angiografiegerät im Wert von knapp einer Million Euro. Auch das gesamte IT-Netzwerk des Krankenhauses Neu-Mariahilf musste erneuert werden, um die Netzwerke des Weender Krankenhauses mit denen in Neu-Mariahilf zusammenzuführen. Kosten hierfür: fast 300000 Euro. Ebenfalls 2015 wurde für etwa 250000 Euro die Krankenhaus-Küche erweitert.

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Die Bauarbeiten im Krankenhaus Neu-Mariahilf stehen vor dem Abschluss. So sieht der Neubau aus.

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Im März 2016 zog die Krankenpflegeschule von Weende in das ehemalige Verwaltungsgebäude am Standort Neu-Mariahilf. Kurz darauf folgte der Abriss der alten Krankenhaus-Kapelle auf der Südseite, um Platz für den Anbau zu machen.

Im Erdgeschoss wurde im Innenhof zur Humboldtallee für 300000 Euro eine neue Krankenhaus-Kapelle gebaut. Die Kapelle steht Patienten, Besuchern und Mitarbeitern 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Derzeit entsteht zudem ein Patientengarten mit Teich und Sitzecken.

Die beiden Anbauten und die Renovierung der Stationen im Nord- und Südflügel schlugen mit über sechs Millionen Euro zu Buche. Im Neubau sind auf fünf Ebenen neue Ein- und Zweibett-Zimmer für die Abteilungen Angiologie (Gefäßmedizin) und Orthopädie sowie Seminarräume entstanden. In das Erdgeschoss zieht in Kürze das Hospiz an der Lutter ein.

Neu sind außerdem die Schwesternrufanlage und die Telefonanlage, so dass jeder Patient nun mit einem schnurlosen Telefon im gesamten Haus telefonieren kann. Zudem hat jedes Bett einen eigenen Fernseher, der kostenlos genutzt werden kann. Am Ende der Umbaumaßnahmen wird das Krankenhaus Neu-Mariahilf eine moderne Klinik sein mit den Schwerpunkten Angiologie, Orthopädie und Geburtshilfe/Gynäkologie, erklärt Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Weende.

Von Matthias Heinzel

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