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Neubaugebiete in Dransfeld: Erneuter Streit

Umstritten Neubaugebiete in Dransfeld: Erneuter Streit

Ob und wo Neubaugebiete in Dransfeld neu ausgewiesen werden sollen, ist im Stadtrat nach wie vor umstritten. Durch einen Antrag der SPD/FWG-Gruppe ist auch der eigentlich schon verworfene Plan von Bauland im Braunsgrund wieder in der Debatte.

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Dransfeld. Im Stadtentwicklungsausschuss wurde der geforderte Vergleich von potenziellen neuen Baulandflächen einschließlich Braunsgrund am Montagabend aber mehrheitlich abgelehnt. Eine Entscheidung fällt kommende Woche im Verwaltungsausschuss.

SPD und FWG wollen die Verwaltung mit einem Vergleich der Flächen Eisenhufe, Braunsgrund, Vor dem Tore und Zaunstätte beauftragen. Es bestehe Nachfrage nach Bauland, sagte Carsten Rehbein (SPD). Dem Bevölkerungsrückgang müsse aktiv entgegengewirkt werden. Der Rat sei verpflichtet, sich um die Entwicklung der Stadt zu kümmern, so Gerald Bindseil (SPD).

Vor- und Nachteile aller Varianten müssten auf den Tisch. CDU-Fraktionschef Jan-Thomas Geyer zeigte sich „irritiert“. Schon entschiedene Fälle sollten wiederbelebt werden. Der Braunsgrund sei ausreichend diskutiert worden, sagte Günther Schwethelm (Grüne). Er passe nicht ins Konzept.

Hintergrund ist die Debatte über ein mögliches Neubaugebiet Braunsgrund am Südost-Rand der Stadt. Der Bauausschuss hatte im vergangenen Sommer mit Zustimmung der SPD empfohlen, mögliche Baugebiete ausdrücklich ohne den Braunsgrund zu prüfen. Eine Bürgerinitiative hatte gegen das Vorhaben einer Erbengemeinschaft, darunter der Ratsherr Günter Grischke (SPD), mobil gemacht.

Es gebe viele Anfragen für den Braunsgrund, sagte Grischke am Dienstag. Eine Erschließung würde die Stadt nichts kosten. Flächen an der Zaunstätte müsste die Stadt beispielsweise erst kaufen.

Trotz Bevölkerungsrückgang gibt es in Zukunft noch Bedarf an neuen Wohnungen in der Stadt Dransfeld. Das ist jedenfalls die Ansicht von Planern, die im März 2012 eine Wohnbedarfsanalyse 2011 bis 2025 für die Stadt Dransfeld mit ihren Ortsteilen vorstellten. Nach Abzug von Baulücken ergibt sich danach ein Bedarf von 32 Neubauwohnungen.

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Forderung der Dransfelder CDU

Die Debatte um Bauland führt erneut zu Streit im Dransfelder Stadtrat. Nach einem Leserbrief des Ratsherrn Gerald Bindseil (parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion) in den Dransfelder Informationen (DI) fordert die CDU seinen Rücktritt als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses.

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