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Neue Informationstafel zum Jüdischen Friedhof in Göttingen

Geismar Neue Informationstafel zum Jüdischen Friedhof in Göttingen

Eine neue Informationstafel zur Geschichte des jüdischen Friedhofs in Göttingen-Geismar ist dort bei einer Feierstunde enthüllt worden. „Sie ist ein weiterer Mosaikstein in der Aufarbeitung des Gedenkens an die jüdischen Bürger in Geismar“, betonte Ortsbürgermeister Thomas Harms in seiner Rede.

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Göttingen. Er wies zudem auf die „wechselvolle Geschichte des Friedhofs“ hin, dessen ältester Beleg aus dem Jahr 1744 stammt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Friedhofsgelände zwischen 1937 und 1939 mit Bauschutt zugeschüttet und damit zerstört. Der jüdische Landesverband Hannover stellte in den 1970er-Jahren auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Arthur Levi einen Gedenkstein auf, berichtete Harms. Ein Hinweisstein vor dem Friedhof entstand 1996 nach Recherchen der Lehrerin Angelika Ungerer.

Die neue Tafel zum Jüdischen Friedhof in Göttingen-Geismar

Die neue Tafel zum Jüdischen Friedhof in Göttingen-Geismar.

Quelle: r

Bei der Veranstaltung zur Enthüllung der Informationstafel, auf der die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Geismar mit Text und Bild festgehalten ist, nahmen 60 Personen teil, darunter auch Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde in Göttingen, die auch das Programm mitgestalteten.

Von Laura Brand

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