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Neue Küche für 1,4 Millionen Euro

KGS liefert Essen Neue Küche für 1,4 Millionen Euro

„Das ist lecker“, schwärmt der zehnjährige Jarik Strelow und genießt das nächste Stück Backfisch mit Kartoffeln und Dillsauce. 

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Täglich zwei Menues und 1600 Essen: die neue Produktionsküche (Hintergrund) mit Essensausgabe in der KGS.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Sein Freund Marc-Finn Schugens aus der Klasse 5.2 ist genau so begeistert von den Nudeln. Zum Nachtisch gibt es süße Kiwi.

Gerade erst hat in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (KGS) die neue Küche ihren Betrieb aufgenommen. 1,4 Millionen Euro hat die Stadt  in „eine der modernsten und nach EU-Richtlinien zertifizierte Großküche in Göttingen“ investiert. Hier kocht das Team um Küchenleiter Heiko Dylla an Schultagen etwa 1600 Mittagessen. Neben  der KGS bebeliefert es die benachbarte Godehard-Grundschule und neun Kindertagesstätten in der Stadt.

Die Küche an der KGS-Mensa stand zunächst unter keinem guten Stern. Vor ein paar Jahren wurde sie privatisiert, aber die Zahl der Bestellungen ging kontinuierlich zurück. Als das Privatunternehmen aufgab, stand die Anlage eine Zeit lang still. Versorgt wurden Schulen und Kitas von den städtischen Küchen an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS), Voigt-Schule (Mensa Nord) und im Neuen Rathaus.

Neustart der Küche

Ab 2009 stiegen die Essenszahlen durch immer mehr Ganztagsangebote an den Schulen deutlich an. Die KGS-Küche sollte reaktiviert werden. Schnell stellte sich aber heraus, dass sie grundlegend saniert werden musste. Das zog sich hin, auch durch technische Probleme. Dann zog sich das Studentenwerk als Mittagessen-Lieferant für diverse Kindergärten zurück, und die neue städtische Küche musste während der Bauphase noch einmal für eine größere Produktionsmenge erweitert werden.

Jetzt arbeiten etwa 15 Frauen und Männer in der großräumigen, hellen und funktionalen  Küche und an der Ausgabe. „Den Kinder schmeckt es und sie loben besonders das immer gut gelaunte Personal“, sagt Schulleiter Tom Wedrins. Für die fünften und sechsten Jahrgänge ist die Mittagszeit inklusive Essen an der Gesamtschule  Pflicht. Aber auch fast alle Kinder und Jugendlichen aus den höheren Klassen würden inzwischen in der Mensa essen. Die habe die Schule auf eigene Kosten zum Neustart der Küche auch gleich noch einmal mit frischer Farbe schönert.

Zur Auswahl stehen den Kindern aus der neuen Produktionsküche täglich zwei Menüs, darunter ein vegetarisches (an diesem Tag Spaghetti mit Tofubolognese). Dazu gibt es eine Salatbar und Nachtisch. Wer etwas anderes möchte, kann sich noch an einer Nudelbar bedienen. Übers Internet melden die Schüler an, an welchen Tagen sie essen wollen. Auf ein bestimmtes Gericht festlegen müssen sie sich nicht. Abgerechnet wird über ein Essensgeldkonto per Chip-System. Dass es zum Essen in der KGS-Mensa nur frisches Wasser als Getränk gibt, finden Jarik und Marc-Finn „völlig o.k“.

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