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Neujahrs-Badegäste schätzen relaxte Atmosphäre

Statistik Eiswiese Neujahrs-Badegäste schätzen relaxte Atmosphäre

Während viele Südniedersachsen am Neujahrstag ihren Kater beim Spaziergang auskurierten, nutzten andere den ersten Tag des neuen Jahres für einen Besuch im Badeparadies Eiswiese in Göttingen. Vor allem die relaxte Atmosphäre genossen sie. Insgesamt rund 628 000 Gäste, darunter etwa 87 100 Saunanutzer, wurden 2009 gezählt – das sind knapp vier Prozent weniger als im Vorjahr (653 202 Besucher, darunter 91 212 Saunagäste).

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Warmes Wasser, kühle Außentemperaturen: Neujahrs-Badegäste im Außenbecken der Eiswiese.

Quelle: Heller

So hatten sich Kira Bothe, Philipp Bohnsack, Benedikt Neupert aus Bremke und Meike Schwethelm aus Dransfeld spontan entschieden, „dem kalten Wetter zu entfliehen“. Die jungen Leute verbrachten den Jahreswechsel bei Schwethelm in Dransfeld und wollten vor dem Heimweg noch ein wenig schwimmen und entspannen. „Göttingen ist das einzige Schwimmbad in der Nähe“, begründet Neupert ihren Besuch in der Eiswiese. Er lobt: „Das Bad macht einen sehr sauberen und ordentlichen Eindruck“.

Positiv angetan vom Badeparadies waren auch Anne und Lothar Nitz. Das Bielefelder Paar fährt an Neujahr traditionell mit seinen Kindern Linda (acht Monate), Theo (3), Klara (5) und Paul (7) zum Schwimmen. „Da ist meist recht wenig los“, begründet Anne Nitz. Zurzeit ist die Familie zusammen mit einer Jugendgruppe auf Silvester-Freizeit in Kassel. Die Wahl für den Ausflug in das Göttinger Badeparadies fiel aus zwei Gründen: Zum einen, so Nitz, sei in Kassel die Rutsche gesperrt, und zum anderen „hat uns der Preis in Göttingen überzeugt“.

Eine „erstarkte Konkurrenz“ führt Alexander Hirt, Prokurist der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF) in seiner Eiswiesen-Jahresbilanz 2009 als einen Grund für den leichten Rückgang an Besucherzahlen an. Weitere Gründe für den Rückgang nennt Hirt eine Kombination aus „Wirtschaftskrise, Schweinegrippe und klimatischen Bedingungen“. Typisch hierfür sei das diesmal „mittelmäßige“ Besucherverhalten im November – traditionell einer der stärksten Monate des Jahres –, „weil viele durch Krankheit und oder Impfung unser Bad nicht besuchen konnten“.

Gut angenommen wurden laut Hirt im vergangenen Jahr die neuen Angebote: die vier Termine für Mitternachtssauna, die neue Kristallsauna mit regelmäßigen Duft- und Entspannungsreisen und das Lagerfeuer auf der Erweiterungsfläche des Saunagartens. Letzteres habe sich „als Magnet für den Wochenendbesuch entwickelt“.

Von Britta Eichner-Ramm

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