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Neujahrsempfang des Flecken Bovenden mit Heidrun Bäcker (SPD)

500 Bürger Neujahrsempfang des Flecken Bovenden mit Heidrun Bäcker (SPD)

„Das Haus ist voll“, sagte Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker (SPD) zu Beginn ihrer Ansprache. Fast 500 Menschen waren am Sonnabend zum Neujahrsampfang des Flecken ins Bovender Bürgerhaus gekommen.

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„Volles Haus“: Bürgermeisterin Heidrun Bäcker begrüßt fast 500 Gäste zu ihrem Rück- und Ausblick zum Jahreswechsel.

Quelle: Heller

Bovenden. Gleich zu Anfang sprach Bäcker für die umstrittene Kreisfusion: „Das muss jetzt was werden.“ Sie wisse nicht, wie sie den Bürgern sonst erklären solle, warum die Region auf 100 Millionen Euro verzichte.

Nach einer überregionalen Jahresrückschau richtete sie den Fokus auf den Flecken. Dass die Sanierung der Landesstraße nach Lenglern längst überfällig war, zeigte der Applaus bei der Erwähnung. Bislang fehle allerdings noch der Radweg. Applaus spendeten die Zuhörer auch dafür, dass die Baugrundstücke auf der Westseite des Bovender Sonnenbergs nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Klosterkammer nun „ganz normal“ zu kaufen seien – „Erbpacht ade“. Die Vergabe der Grundstücke erfolge diese Woche.

Drei große Maßnahmen werden auch 2013 den Haushalt im Flecken dominieren: die Altdorfsanierung in Bovenden, die Dorferneuerung Billingshausen – die mündliche Zusage für den zweiten Bauabschnitt liege nun vor, berichtete Bäcker – und der Hochwasserschutz für das Altdorf Bovenden. In ihrem Ausblick fand Bäcker deutliche Worte für den Stimmungswandel, der sich im Rat vollzogen habe. „Früher war man eher an Konsensentscheidungen für unsere Gemeinde interessiert.“ Schon bei der Verabschiedung des Haushalts hatte die Bürgermeisterin sich der Stimme enthalten.

Die „wunderbare Kulisse“ Neujahrsempfang nutzte Bäcker auch für Ehrungen. Thomas Moritz und Gudrun Keindorf vom Verein Freunde der Burg Plesse zeichnete sie für ihr rund 30-jähriges Engagement für die Burg aus, die 2015 ihr 1000-jähriges Bestehen feiert Wilhelm Römer ehrte sie für sein vielfältiges Engagement, zum Beispiel im Partnerschaftsvereins Dursley und im Verein der Kunstfreunde, Uta Mittler für ihren Einsatz seit 50 Jahren für „ Jugend musiziert“.

Für seinen beispielhaften Einsatz bei einem Brand am 2. Dezember ehrte sie Helmut Ahlborn . Der frühere stellvertretende Ortsbrandmeister hatte mit Feuerwehrmann Michael Dzimalle ein Ehepaar aus seiner brennenden Wohnung gerettet.

Begeisterten Applaus gab das Publikum für das gelungene Beispiel im Miteinander der Generationen. Zusammen mit dem Schulchor der Plesseschule sang der Bergmannschor aus Reyershausen zwei Bergmannslieder. Statt einer Zugabe gab es dafür, so Bäcker, „generationenübergreifendes Schokoküsse-Essen“, dann war Zeit für viele Gespräche derer, die bis dahin zugehört hatten.

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