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Umwelt-Preise für Göttinger Bürger

Niedersächsischer Ehrenamtspreis Umwelt-Preise für Göttinger Bürger

Anna Leineweber und Samuel Essiamah aus Göttingen erhalten den Niedersächsischen Ehrenamtspreises im Umwelt- und Naturschutz. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung ehrte am Montag in Hannover drei Preisträger.

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Anna Leinweber (rechts) hat den Ehrenamtspreis erhalten.

Quelle: Christa Loose

Göttingen.  Mit dem diesjährigen Niedersächsischen Ehrenamtspreis im Umwelt- und Naturschutz wurden drei Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich seit Jahrzehnten im Bereich nachhaltige Entwicklung bei der Entwicklungszusammenarbeit oder des globalen Lernens engagieren. Im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung wurden die Gewinner von Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und der Vorstandsvorsitzenden der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU), Sigrid Rakow, ausgezeichnet.

31 Bürger hatten sich für den Preis beworben. Aufgrund der nahe beieinanderliegenden Qualitäten der beiden besten Bewerbungen gab es zwei erste Preise, teilt die Umweltstiftung mit. Wenzel übergab den ersten Preis an Anna Leineweber vom Verein „Amistad con Nicaragua“. Leineweber initiiert Austausch- und Patenschaftprogramme mit der IGS Göttingen und anderen Schulen zu Partnerschulen in Nicaragua und setzt sich für Stipendien nicaraguanischer Schüler für Schul- und Universitätsbesuche ein. Ein weiterer erster Preis ging an Gertrud Kreuter vom Verein „3WF Hannover - Forum für eine Andere Welt“. Den dritten Preis erhielt Samuel Essiamah. Der gebürtige Ghanaer setzt sich seit fast zwanzig Jahren für den Schutz tropischer Wälder ein. Nach seinem Studium an der Forstlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen gründete er das Schulwaldprojekt „Schulwälder für Westafrika – Kinderwälder weltweit“ und errichtete aus eigener Initiative ein Umweltbildungszentrum in Ghana. Mit seinen Projekten möchte Essiamah das Interesse der Schüler am Natur- und Umweltschutz sowie an der Verwendung regenerativer Energien wecken.
 

Von Matthias Heinzel

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