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„Niemand macht krank“

Noack lobt Landkreis „Niemand macht krank“

In der Göttinger Kreisverwaltung „macht niemand einfach krank“, schlägt der CDU-Fraktionschef im Göttinger Kreistag, Harald Noack, jetzt eine Bresche für die Beschäftigten der Behörde.

Der Bund der Steuerzahler hatte kürzlich eine Statistik zum Krankenstand in Kommunalverwaltungen in den Jahren 2008 und 2009 veröffentlicht. Dabei schnitt die Göttinger Kreisverwaltung vergleichsweise schlecht ab und führte mit der Region Hannover die Liste an.

Zu den Zahlen hat sich die Kreisverwaltung selbst bisher nicht geäußert. Jetzt warnt der CDU-Politiker Noack allerdings davor anzunehmen, die Bediensteten blieben leichtfertig vom Dienst fern. Und: „Die Beschäftigten arbeiten als moderner Dienstleister leistungsorientiert, effizient sowie bürgernah und erfüllen ihre Pflicht als Arbeitnehmer mit hoher Verantwortung.“

Zugleich kritisiert er den Bund der Steuerzahler. Anhand der Zahlen seien interkommunale Vergleiche schwierig und teilweise unmöglich. Das habe der Steuerzahler-Bund selbst eingeräumt, so Noack. Der statistisch relativ hohe Krankenstand beim Landkreis Göttingen sei zudem „insbesondere“ durch einen hohen Anteil von Langzeitarbeitslosen „beeinträchtigt“.

Einer allerdings belege – Beispiel gebend für die anderen Bediensteten –, dass die Statistik differenzierter betrachtet werden müsse, so Noack: Landrat Reinhard Schermann (CDU). Der Chef aller Verwaltungsmitarbeiter habe seit seinem Dienstbeginn am 1. Juli 1992 in der Verwaltung als Dezernent „bis heute keinen Tag im Dienst gefehlt.“

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