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Nörten: Ein „Rachefeldzug“, der zum Raub wurde

Auflage Abi Nörten: Ein „Rachefeldzug“, der zum Raub wurde

Ein „Rachefeldzug“ war geplant, weil der Bekannte eines Kumpels ein zur Sicherheit überlassenes Handy nicht zurückgab. Es wurde ein Raub daraus. In dieser Woche ist deshalb der zweite von vier Tätern, die 2011 in Nörten-Hardenberg einen jungen Mann in dessen Wohnung überfallen haben, zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren wegen Raubes verurteilt worden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Ein Mittäter erhielt 2012 zwei Jahre auf Bewährung. Gegen die weiteren Täter wird noch ermittelt. Das Quartett hatte im September 2011 den Nörtener zu Hause aufgesucht, ihn auf sein Sofa geschubst und ihm mit einem Schlagring gedroht. Einer der Angreifer hatte dem Opfer auch einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Dann raubte das Quartett ein Laptop, zwei Mobiltelefone und 90 Euro Bares.

„Da ich eigentlich ein friedliebender Mensch bin, sollte das Ganze eigentlich ein gewaltloser Akt sein“, drückt sich der Sohn aus einer Arztfamilie bei Gericht gewählt aus. Zwar sei der Vorschlag zum Hausbesuch beim Schuldner von ihm gekommen, er sei auch gefahren, weil er als einziger keine Drogen nehme, doch an Gewaltanwendung sei er nicht beteiligt gewesen. Er habe „die Sache nur begutachtet“.

Dennoch wurde auch er verurteilt, weil er die Mittäter nannte, sogar milde. Die Bewährung freilich wird unter eine Auflage gestellt: Nur wenn er jetzt – mit 24 – seine Schule auch mit dem Abi beendet und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistet, muss er nicht ins Gefängnis.

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