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Normales Alltagsleben

„Northeim vor 100 Jahren“ Normales Alltagsleben

„Northeim vor 100 Jahren“: Von der Jahrhundertwende 1900 bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges hat Northeim eine enorme wirtschaftliche und soziale Entwicklung durchgemacht. Das Stadtbild änderte sich entscheidend. Ein Wandel, der, einhergehend mit der Industrialisierung, schon Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt war, verdichtete sich in diesen Jahren.

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Ein Jahrhunder Stadtgeschichte: Fotografien aus dem Bildarchiv.

Quelle: KAH

Bereits vor drei Jahren hatte sich das Stadtarchiv mit einer Ausstellung der Betrachtung der Stadt um 1900 gewidmet. Die aktuelle Sonderschau, die ebenfalls den Titel „Northeim vor 100 Jahren“ trägt, sei allerdings „kein zweiter Aufguss“, betonte Stadtarchivar und Museumsleiter Ekkehard Just zur Ausstellungseröffnung am Sonntag im Heimatmuseum. Vielmehr solle neues dieser „Zeit des Aufbruchs und des Elans“ gezeigt, und das Thema von einer anderen Seite betrachtet werden. Während vor drei Jahren Ansichtskarten im Mittelpunkt standen, die nun mal vornehmlich „Schokoladenseiten zeigen“, liege der Fokus diesmal auf „normalen Situationen“ des alltäglichen Lebens.

Man gewinne den Eindruck einer „guten, friedvollen, ruhigen Zeit“, sagte Bürgermeister Harald Kühle (SPD). Allerdings habe die „soziale Ausgrenzung durch die Industrialisierung bereits begonnen“, gab Kühle den gut 100 Besuchern für eine nähere Betrachtung mit auf den Rundgang.

Neben zum Teil bereits gezeigten, zumeist kolorierten Schokoladenansichten, sind nun bis 27. Juni 2010 die eher schwarz/weißen und mitunter vergilbten Normalansichten aus der Fotosammlung des Bildarchivs zu sehen. Eine Monatszeitungsseite wurde zusammengestellt. Außerdem präsentiert das Heimatmuseum einen kompletten Stadtführer von 1909. Infotafeln geben systematisch Einblick in die Stadtgeschichte.

166 Ansichtskarten werden gezeigt. Darunter erstmalig auch zahlreiche Motive und einige fluoreszierende Exemplare aus der Sammlung von Henning Wolf. Sammeltassen gibt es zu sehen und unter anderem die Spitze des ehemaligen Café Hohenzollern, das 1902 eröffnet wurde, und, erinnerte Kühle, vor seinem Abriss in den 1970er Jahren zur „Kultkneipe“ avancierte.

kah

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