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Oberbürgermeister Meyer teilt zu Neujahr aus

Neujahrsempfang Oberbürgermeister Meyer teilt zu Neujahr aus

Das Entschuldungshilfeprogramm hat die Politik im vergangenen Jahr beschäftigt. Seine Umsetzung wird nach Einschätzung von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) „die zentrale Aufgabe des neuen Jahres“.

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Neujahrsempfang der Stadt: Schaulaufen von Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft.

Quelle: Vetter

Göttingen. Zudem sei es eine Aufgabe „mit grundlegender Bedeutung für die Zukunft unserer Stadt“, sagte Meyer gestern Abend beim Neujahrsempfang der Stadt vor rund 500 Gästen in der Stadthalle.

Meyer stellte den Zukunftsvertrag in den Mittelpunkt seiner Rede. Trotz des „Preises für die Entschuldung“  – die nötigen ausgeglichenen Haushalte in den kommenden Jahren – versprach Meyer: „Keine Kultureinrichtung wird oder muss schließen, auch nicht das Junge Theater“,. Auch in Richtung jener, die „weismachen“ wollten, dass mit dem Entschuldungshilfeprogramm „die Lichter in Göttingen ausgehen“.

Einen zweiten Seitenhieb hatte Meyer für die Kritiker an den Plänen für die geplante Bebauung auf dem ehemaligen IWF-Geländes im Nonnenstieg parat: „Man mag ja über Architektur und Geschmacksfragen diskutieren, aber nicht über den Grundsatz von mehrgeschossiger Wohnbebauung dort, schon gar nicht, nachdem feststand, dass es für eine wissenschaftliche Nachnutzung weit und breit keinen Bedarf gab.“

Neujahrsempfang der Stadt: Schaulaufen von Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft.

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Dass sich „gewohnte und vertraute“ Nachbarschaft – etwa im Windausweg, Sternstraße, Brauweg oder eben Nonnenstieg – verändern kann, müsse zumutbar sein, Wandel im städtischen Leben möglich sein. Dieser dürfe nicht als Benachteiligung verstanden werden, so Meyer.

Auch in Göttingen sei das Thema Wohnungsbau wieder ganz aktuell. Auch wenn Meyer nicht von Wohnungsnot spricht, hat er dennoch eine „gestiegene Nachfrage“ registriert. Es fehlten Wohnungen für kinderreiche Familien, Sozialwohnungen und Baugrundstücke für „anspruchsvolle Neubauwünsche“. Meyer kündigte an, 2013 neue Baugebiete auszuweisen, die Zietenterrasen zu vermarkten und weiter „integrierte Lagen“ zu erschließen.

Mit Blick auf die Diskussion um Standorte für Windkraftanlagen und die Trassenführung für die geplante Hochspannungsleitung mahnte Meyer, dass Lösungen gefunden werden müssten, will die Stadt ihre „ehrgeizigen Klimaschutzziele wirklich“ erreichen: „Geht nicht, wird hier nicht ausreichen.“

Die komplette Neujahrsrede 2013 des Oberbürgermeisters ist hier einzusehen:

 
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