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Ölspuren sorgen für Behinderungen

Feuerwehr im Dauereinsatz Ölspuren sorgen für Behinderungen

Großeinsatz für die Feuerwehren in Stadt und Landkreis: Zahlreiche Ölspuren und deren Beseitigung haben die Einsatzkräfte am Sonnabend und Sonntag stundenlang beschäftigt. Im Stadtgebiet waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren allein am Sonnabend mit rund 70 Kräften an neun Stellen im Einsatz.

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Einsatzort Rinschenrott: Ölspuren behindern den Verkehr.

Quelle: Heller

Vor allem die Haupteinfallstraßen wie Kasseler und Weender Landstraße, die Bundesstraßen 3 und 27 und der Rinschenrott waren betroffen. Hinzu kamen kleinere Ölflecken, die ebenfalls beseitigt wurden. In den betroffenen Bereichen gab es teils erhebliche Verkehrsbehinderungen. Im Landkreis rückten die Wehren am Wochenende unter anderem in Waake, Rosdorf, Friedland, Duderstadt und Eddigehausen aus.
Der Einsatz der Feuerwehr wurde zudem durch den strengen Frost behindert: Die Reinigungsmaschinen arbeiten auf Wasserbasis, bei Temperaturen um minus 13 Grad waren sie nicht zu gebrauchen. Die Folge: Die Einsatzkräfte mussten zum Besen greifen. So dauerte es bis 17 Uhr bis alle Spuren beseitigt waren. Der erste Einsatz begann am Sonnaben bereits um 10 Uhr. Polizei und Feuerwehren gehen derzeit von mehreren Verursachern aus, die bisher noch nicht ermittelt wurden.
Warum die Ölspuren am Wochenende so geballt aufgetreten sind, ist bisher noch ein Rätsel. „In dieser Häufigkeiten hatten wir das noch nie“, sagt Torsten Kliem, Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr.
Schuld könnte die Witterung sein. Bei der Polizei hatten sich gestern vermehrt Autofahrer gemeldet, deren Wagen liegen geblieben war und die Probleme mit der Ölanzeige ihres Wagens hatten. Durch den Frost kann Kondenswasser in den Ölwannen gefrieren und zu Schäden am Motor führen.
Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr verlief das Wochenende darüber hinaus ruhig. Geplatzte Wasserleitungen blieben aus. Unfälle wegen Schnee- und Eisglätte gab es bis Sonntagabend nur vereinzelt – etwa in Hann. Münden oder Billingshausen. Sie seien aber glimpflich verlaufen.

Von Michael Brakemeier

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