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Kommentar Ohne Respekt

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Diebe stehlen Spitze von St. Jacobi

Von Jörn Barke

Wer die Frage stellt, ob den Menschen denn gar nichts mehr heilig ist, gerät leicht in den Verdacht, ein Moralapostel in einer Spaßgesellschaft zu sein. Aber man muss gar nicht die Sphäre des Heiligen bemühen, sondern nur den Respekt vor kunsthistorischen Werten, um darüber die Stirn zu runzeln, was in einer Stadt wie Göttingen innerhalb weniger Jahre alles aus und an Kirchen gestohlen und beschädigt wurde.
Da werden Klinken abmontiert, Scheiben eingeschlagen, Kupferdachrinnen abgerissen, Altarleuchter gestohlen und regelmäßig Opferstöcke geknackt.Und nicht zu vergessen: Ein Kirchturm wird von Jugendlichen angezündet.

Teils, um nur einige Ursachen zu nennen, sind professionelle Täter am Werk, teils Junkies auf der dringenden Suche nach Geld, teils handelt es sich schlicht um Vandalismus. Kirchendiebstahl ist zwar keine Erfindung der Neuzeit, sondern auch aus dem Mittelalter bekannt, aber die Intensität gibt doch zu denken. Leiden müssen am Ende Gläubige ebenso wie Kunstinteressierte: Denn für Kirchen wird es immer schwieriger, ihre wertvollen Gebäude offen zu halten.

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Klettertour

Diebe haben von der Spitze der Jacobikirche die Wetterfahnen und das Kreuz gestohlen. Für den Diebstahl in 70 Meter Höhe nahmen die Unbekannten eine Klettertour auf dem nicht an allen Stellen ausgebauten Gerüst auf sich.

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