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Open-Air-Gottesdienst an der Grone mit 13 Taufen

Pfingstsonntag Open-Air-Gottesdienst an der Grone mit 13 Taufen

Zu einem ganz besonderen Pfingstgottesdienst hatte die evangelisch-lutherische St.-Petri-Gemeinde am Sonntag eingeladen – ein Open-Air-Gottesdienst mit gleich 13 Taufen in der Grone.

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Freiluft-Gottesdienst an Pfingstsonntag: Wiebke Behrens steigt mit Töchterchen Lydia Marie zu Pastorin Uta Callies in die kühle Grone.

Quelle: Heller

Grone. Hüben wie drüben am Ufer des Hermann-Danne-Weges waren Biertische zum Altar umfunktioniert worden. Das morgendliche Geläut der Kirche war noch nicht verklungen, da waren auch schon sämtliche Sitzplätze besetzt.

Mehr als 100 Gläubige wollten die Zeremonien verfolgen, mit denen 13 Täuflinge in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wurden.

Pastor Henning Kraus und Pastorin Uta Callies freuten sich über die stattliche Anzahl an Taufen. Vor zwei Jahren, als die Zeremonie im Jahr der Taufe am Bachlauf der Grone Premiere hatte, waren es fünf Täuflinge. Diesmal wurden Babys, Kleinkinder und Jugendliche getauft.

„Dem Ort das Leben gegeben“

Die Altersspanne reichte von null bis 17 Jahre. Kraus und Callies stiegen immer wieder im Wechsel ins kühle Wasser des Grone-Baches, der, so erfuhr die Gemeinde zuvor, „dem Ort das Leben gegeben“ habe.

Einen Open-Air-Gottesdienst mit 13 Taufen gab es am Pfingstsonntag 2013 an der Grone. © Peter Heller

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Und während die beiden Geistlichen trotz des erfrischenden Fußbades und der durchnässten Soutane kaum eine Miene verzogen, protestierte der ein oder andere Säugling gegen das rituelle Nass mit Quengeln.

Jonas und Bruno etwa, vier und drei Jahre alt und beide im schicken Sonntagsanzug samt Krawatte, mochten den Geistlichen nicht ins Bachbett folgen.

Kleine Lesehilfe des Glaubens als Erinnerung

So mussten die Paten die Kleinen kurzerhand auf den Arm nehmen. Und auch die beiden ältesten Täuflinge, die Schwestern Jasmin und Jennifer Thuns, verharrten stehend an der letzten Stufe vor dem Bachlauf, so dass Kraus und Callies Mühe hatten, das Wasser mit einer Hand auf die Köpfe der jungen Frauen zu bekommen.

Für alle 13 Täuflinge gab es ‚„eine kleine Lesehilfe des Glaubens“ und eine Taufkerze als Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Und gegen Ende des Open-Air-Gottesdienstes an der Grone war dann nicht nur der Heilige Geist über die Gläubigen gekommen, sondern auch die Sonne hinter den Wolken hervor.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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