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Ortsbrandmeister fordern Mitspracherecht

Feuerwehr abgedrängt? Ortsbrandmeister fordern Mitspracherecht

Zwischen den Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Göttingen auf der einen Seite und dem Kommando der Berufsfeuerwehr sowie der Stadt auf der anderen Seite rumort es. Die ehrenamtlich tätigen Retter fühlen sich abgedrängt, wenn Rat, Verwaltung und Berufsfeuerwehr alljährlich die Etatpläne und damit auch Investitionen im Feuerwehrbereich aushandeln.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . Sie wollen bei den sogenannten Haushaltsberatungen direkter beteiligt werden. Außerdem fordern sie eine Aufwandsentschädigung für Mitglieder, die Kinderfeuerwehren betreuen.

Detlef Koch spricht vielen seiner Kollegen aus der Seele: In einer Art Brandbrief an die Ratsfraktionen beklagt der Ortsbrandmeister von Roringen, dass Entscheidungen – zum Beispiel über den Kauf und Standort neuer Fahrzeuge – während der Etatberatungen ohne Mitsprache der Ortskommandos getroffen würden.

Ein Vorwurf, den Verwaltung und ein Sprecher der Berufsfeuerwehr während der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses vehement zurückwiesen. Es gebe regelmäßige Gesprächsrunden mit den Ortsbrandmeistern, in denen auch der Stadthaushalt vorbereitet werde. Dennoch sehen auch die Politiker einen größeren Abstimmungsbedarf und mahnen bessere Kommunikationswege an.

Koch weist in seinen Briefen auch auf neue Aufgabe hin, welche die Stadt in ihrer Feuerwehrsatzung festgeschrieben hat: die Gründung und Betreuung von Kinderfeuerwehren. Im Gegensatz zu anderen Aktiven mit Sonderaufgaben wie die Betreuung von Jugendwehren bekämen Kinderfeuerwehrwarte jedoch keine Aufwandsentschädigung.

Sogar ihre Lehrgänge hätten sie jüngst selbst bezahlen müssen, stützten Politiker Kochs Kritik. Das wollen sie selbst jetzt ändern: CDU und die Piraten setzen sich für einen neuen Posten im Haushalt 2013/14 ein, aus dem zum Beispiel auch Lehrgänge der Kinderbetreuer bezahlt werden können.

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