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Ortsrat Ballenhausen: Diskussion um neue Bauplätze

Bedenken Ortsrat Ballenhausen: Diskussion um neue Bauplätze

 Kritisch beurteilt der Ortsrat Pläne, wonach eine Fläche am südöstlichsten Zipfel der Rhienstraße bebaut werden soll. Grundsätzlich stünden die Politiker neuen Bauplätzen zwar positiv gegenüber, sagte Dirk Piper (Grüne) bei der jüngsten Ortsratssitzung. „Im konkreten Fall haben wir aber Bedenken“.

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Quelle: Beuermann

Ballenhausen. Es gebe bereits genügend Baugebiete im Ort. „Wir brauchen dort nicht noch eins.“ Außerdem habe sich auf der Fläche ein Bolzplatz etabliert, so Piper. „Wo sollen die Kinder hin?“

Ein Teilbereich des etwa 1600 Quadratmeter großen Areals am südlichen Ortsausgang, das der Realgemeinde gehöre, sei bereits bebaubar, sagte Wolfgang Linne von der Gemeindeverwaltung. Jetzt sei angedacht, auch die restliche Fläche in die Bauleitplanung einzubeziehen. Der Bauausschuss habe sich dazu bereits „grundsätzlich positiv“ geäußert.

Es sei doch nur legitim, sich Gedanken zu machen, sagte ein Vertreter der Realgemeinde: „Wir wollen Klarheit haben“. Schließlich gebe es schon einen Bauvorbescheid für einen Teil der Fläche und konkrete Anfragen sowohl aus Ballenhausen als auch von außerhalb. Das sei doch nur Geldmacherei, kritisierte ein Anwohner in der Bürgerfragestunde das Vorgehen der Realgemeinde. Andere Bürger äußerten sich ähnlich.

Im Ort gebe es viele Baulücken, gab Ortsbürgermeister Oliver Günther (Wählergemeinschaft) zu bedenken. Man müsse alles daran setzen, diese erst einmal zu schließen, bevor neue Bauplätze geschaffen würden. „ Der Ortskern muss belebt werden, Leerstände gibt es schon“, sagte auch ein Bürger.

„Wir sind noch mitten im Verfahren“, erklärte Linne. Es gebe noch keine Entscheidung. Wichtig sei erst einmal das Votum des Ortsrates gewesen, und das sei eindeutig. Am Ende müsse der Gemeinderat entscheiden. Diskussionen gab es auch um die Sperrung des Verbindungsweges (Rübenschnellweg) nach Groß Schneen.

Trotz Verbots und eindeutiger Beschilderung benutzten viele Autofahrer diesen auch weiterhin. „Wer kontrolliert das?“, fragte eine Zuhörerin. Dafür sei die Polizei zuständig, sagte Linne. Die habe schon mehrere Autofahrer angehalten.

Linne berichtete weiterhin, dass bereits vier Eltern aus Niedernjesa das Angebot angenommen hätten, ihre Kinder im Ballenhäuser Kindergarten betreuen zu lassen. Hintergrund sei, dass es in Niedernjesa mehr Kinder als Kindergartenplätze gebe, in Ballenhausen die Kinderzahlen aber stark rückläufig seien. Unabhängig davon habe die Entscheidung des Rates Bestand, den Vertrag mit dem Träger des Ballenhäuser Kindergartens zum 31. Juli 2014 zu kündigen.

Zu den Themen Windkraft, weiches Wasser und Dorferneuerung gab es nicht viel Neues zu berichten. Die Bevölkerung und der Ortsrat würden aber in alle Entscheidungsprozesse einbezogen, versprach Linne.

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