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Ortsrat Nikolausberg: Lösung im Streit um Spielplätze

Rußbreite und Eschenbreite Ortsrat Nikolausberg: Lösung im Streit um Spielplätze

In der seit Monaten diskutierten Frage um die Zukunft der sechs Spielplätze in Nikolausberg (Tageblatt berichtete) ist der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung zu einer Entscheidung gekommen. Gegen die Stimmen der gesamten CDU-Fraktion folgten SPD und Grüne dem eigenen Antrag. Der Platz in der Rußbreite bleibt erhalten.

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Nikolausberg. Und wird künftig von einer Initiative aus Eltern und Anwohnern gepflegt und unterhalten. Der Spielplatz in der Eschenbreite soll verkleinert werden, ohne dass das derzeitige Angebotskonzept reduziert wird.

In der vorangegangenen Diskussion während der Sitzung plädierte Karola Margraf (SPD) für ein „deutliches Zeichen“ aus Nikolausberg an die Ratspolitik der Stadt und erntete Zustimmung aus beiden Lagern. Doch weder SPD und Grüne noch CDU gingen aufeinander zu. Die CDU lehnte in ihrem Antrag eine Verkleinerung des Platzes in der Eschenbreite ab.

Stattdessen schlägt sie eine Verkleinerung des Platzes im Resedaweg vor. Als Ersatz für den dortigen Basketball-Platz hätte der Platz an der Schule dienen sollen.

Ursprünglich hatten sich auch die SPD und Grüne für eine Verkleinerung des Resedaweg-Platzes ausgesprochen, die Möglichkeit aber wieder verworfen, weil mit den beiden anderen Maßnahmen die Vorgaben übererfüllt worden wären. In der Abwägung zwischen Verkleinerung Eschenbreite oder Resedaweg hatten sich SPD und Grüne für die Eschenbreite entschieden .

Vor allem die Kinder aus den angrenzenden Mietshäuser, so Weide, seien stärker auf einen Spielplatz angewiesen, als die Kinder aus dem Neubaugebiet Eschenbreite. Wibke Güntzler (CDU) kritisierte, dass Rot-Grün in der Diskussion die „ Sozialkeule “ heraushängen lasse. Als Argument für die Eschenbreite nannte Güntzler die „höhere Anzahl an Kindern“. Die CDU fürchtet nun, dass der Charakter des Platzes in der Eschenbreite „zerstört“ werde.

Hintergrund der Diskussion ist das städtische Sparprogramm. Darin ist das Ziel gesetzt, die Unterhaltungskosten für die städtischen Spielplätze um 33 000 Euro zu senken, davon 2300 Euro in Nikolausberg.

Beschluss steht an

Mit der Schließung von Spielplätzen befasst sich der Jugendhilfeausschuss des Göttinger Stadtrates in seiner Sitzung am Donnerstag, 17. Januar (16 Uhr im Neuen Rathaus).

Nach einer aktuellen Liste der Verwaltung sollen folgende Spielplätze geschlossen werden: Wienstraße (Bolzplatz), Godehardstraße (Halbierung), Chemnitzer Straße, Konrad-Adenauer-Straße (Kleinkinderspielplatz), Lönsweg, Sieberweg.

An Wohnungsbaugesellschaften abgegeben werden: die Spielplätze Fuldaweg und Otto-Lauffer-Straße, Hartplatz Wienstraße.

Die zuletzt in der Diskussion stehenden Spielplätze in den Ortsteilen bleiben erhalten, sofern ein Verein Unterhaltungsarbeiten übernimmt. afu

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Ortsrat Groß Ellershausen

Statt wie von der Stadtverwaltung gefordert, den Spielplatz Tränkeweg in Groß Ellershausen aus Spargründen zu schließen, soll sich künftig ein neuer Förderverein um die Pflege und Wartung des Platzes kümmern. Der Ortsrat Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren folgte in der jüngsten Sitzung einstimmig einer Anregung der SPD.

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