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Arbeit am Klärteich in Etzenborn zu gefährlich

Ortsrat kippt Idee Arbeit am Klärteich in Etzenborn zu gefährlich

Die Idee von Ortsbürgermeister Dietmar Müller von der Wählergemeinschaft Etzenborn erscheint auf den ersten Blick naheliegend: Wenn Dorfbewohner ehrenamtlich die Wiesen, Hecken und Uferbereiche an den Klärteichen am Ortsrand in Ordnung halten, lässt sich Geld sparen.

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Idyllisch, aber nicht gut für die Gesundheit: der Etzenbörner Klärteich.

Quelle: Pförtner

Etzenborn. Dann wiederum könnten die relativ hohen Kanalgebühren (3,35 Euro je Kubikmeter) für die Etzenbörner gesenkt werden. Allerdings hat die Sache einen hygienischen Haken: Es kann unter Umständen die Gesundheit gefährden, wenn man als Laie und ohne besonderen Schutz so dicht am Klärbecken mit Hinterlassenschaften aus Toiletten arbeitet.

Auf jeden Fall sollten die Betroffenen gegen bestimmte Erreger geimpft sein – zum Beispiel gegen Hepatitis A und B.

Schon diese Einschätzungen vom Landkreis Göttingen und von einem Arzt ließen die Mitglieder des Ortsrates während ihrer jüngsten Sitzung laut Müller aufhorchen. Und dann zeigte sich auch noch, dass sich ein ehrenamtlicher Grünpflege-Einsatz finanziell kaum lohnen würde.

Die Kosten für den anfallenden Personaleinsatz mit Rasenmäher und Heckensäge könnten zwar um 1000 Euro pro Jahr gesenkt werden, so Müller. Das sind aber nur 4,5 Prozent der Gesamtkosten. Umgelegt auf die angeschlossenen Haushalte würde eine Familie mit vier Personen pro Jahr gerade einmal 15 Euro sparen.

Dafür lohnt sich auch der bürokratische Aufwand nicht, resümierte der Ortsrat. Zum Hintergrund: Etzenborn hat im Gegensatz zu den anderen Gleichen-Dörfern eine eigene kleine Kläranlage mit offenen Teichen.

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