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Ortsrat sucht Lösung für Dorfgemeinschaftshaus

Fristverlängerung Ortsrat sucht Lösung für Dorfgemeinschaftshaus

„Das Dorfgemeinschaftshaus ist das kulturelle Zentrum für Billingshausen“, sagte Ortsbürgermeister Helmut Pinnecke (SPD) im Ortsrat. Auch über 2013 hinaus solle es für das Dorf zur Verfügung stehen.

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Quelle: Heller (Symbolbild)

Billingshausen. Spätestens am 31. Dezember sollten diejenigen Dorfgemeinschaftshäuser geschlossen werden, die zur finanziellen Entlastung der Gemeinde bis dahin nicht in andere Hände abgegeben werden können,  hatte der Flecken im Rahmen der Haushaltssicherung beschlossen. In seiner jüngsten Sitzung hatte der Gemeinderat mit Blick nach Billingshausen und Lenglern einen Aufschub von sechs Monaten bewilligt. In beiden Dörfern wurde bislang keine Lösung gefunden.

In Billingshausen befasste sich der Ortsrat mit dem Thema. Der Sportverein als größter Nutzer wolle sich der Verantwortung nicht stellen, auch der Freizeit- und Eventverein habe seine Fühler wieder zurückgezogen, hieß es in der Sitzung. Er befürchte Schwierigkeiten mit dem Finanzamt.
„Wie kann man das Dilemma lösen?“, fragte Jost Degenhardt (SPD).

Um Zeit zu gewinnen, hatte er im Gemeinderat den Antrag auf Fristverlängerung gestellt und diese in Einstimmigkeit erreicht. Denn die Fleckendörfer sind kein Einzelfall. Auch der Städte- und Gemeindebund befasse sich mittlerweile mit dem Thema, hatte Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker (SPD) im Gemeinderat berichtet.

Dadurch, dass der Sportverein derzeit die Reinigung und die Terminvergabe übernommen habe, ergäben sich schon Einsparungen für die Verwaltung, hob Degenhardt im Ortsrat hervor. Elke Vetter ist für die Verwaltung mit der Übergabe der Dorfgemeinschaftshäuser in andere Hände betraut. Mit Sportverein und Freizeit- und Eventverein will sie weiter nach einer Lösung suchen.

Als Alternative kommt für sie die Gründung eines Bewirtschaftungsvereins in Frage. In diese Richtung ging im Ortsrat auch Sascha Höpfner (SPD): Alle Vereine sollten einbezogen werden.

Von Ute Lawrenz

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Sorge um Fortbestand

Auch in Billingshausen und Spanbeck geht die Zahl der Geburten zurück. Derzeit gibt es in dem Billingshäuser Dorf-Kindergarten mit früher zwei Gruppen nur noch eine. Da es eine integrative Gruppe ist, hat sie Platz für 17 Kinder. Drei Betreuer kümmern sich sie. Derzeit betreuen sie 14 Kinder.

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