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Ostermarkt des „besondere Geschäfts“ in der Stadthalle Göttingen

Mutter der Seitenstraßen-Idee begeistert Ostermarkt des „besondere Geschäfts“ in der Stadthalle Göttingen

Die Mutter der Idee ist begeistert: Seit 20 Jahren erfreut sich gleichmäßig höchster Beliebtheit, was Ingeborg Behr-Hoyer einst zum Ende ihrer aktiven Tätigkeit als damalige Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit in die Welt setzte: den Arbeitskreis „das besondere Geschäft in der Seitenstraße“ und dessen alljährlichen Ostermarkt in der Stadthalle.

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Quelle: Heller

Göttingen. Am Sonntag war es der 20., besucht wieder von mehr als 10 000 Göttingern.

Rückblende : Es waren die späten 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Göttingen lag noch im Zonenrandgebiet. Die Angst, vom Westen des Westens wirtschaftlich abgehängt zu werden, war groß. Immer mehr Handelsketten prägten die Innenstädte. Die Zahl alteingesessener Göttinger Firmen in den Eins-A-Lagen ging dramatisch zurück.

Ein paar Traditionsfirmen noch, viele darbende Kaufleute sowie etliche eigenwillige Einzelkämpfer unter den Kaufleuten, die in den Nebenstraßen die Nische nutzten. So sah der Innenstadthandel damals aus. Behr-Hoyer , einst geschäftsführende Gesellschafterin von Spindler und Hoyer, rief mit der IHK den Arbeitskreis „Wir Südniedersachsen“ ins Leben, um regionale Strategien im Zonenrand zu entwickeln.

Eine der Ideen : Göttingen sollte sich auf seine Stärken besinnen. Die Geschäfte in den Seitenstraßen waren etwas Besonderes, das es zu fördern galt. Schließlich schlossen sich rund 20 dieser Geschäfte aus den Seitenlagen in einem Arbeitskreis zusammen. Sie werben seither mit dem handlichen Touristik-Heftchen „Einkaufsbummel in den Seitenstraßen“, das am Sonntag in siebter Auflage verteilt und seit 1992 rund 150 000-fach gedruckt wurde. Und es wurde ein Ostermarkt veranstaltet – anfangs in der Mensa am Wilhelmsplatz mit 14 Ausstellern, wegen des Andrangs bald in der Stadthalle.

37 Austeller

Am Sonntag waren es 37 Aussteller, darunter einige Gäste. Zehn Geschäfte der ersten Stunde sind ununterbrochen dabei, darunter Tavola von Dietmar Graf, dem Sprecher der Händler, und Job-Mode von Ingrid Schiffling, seiner Vize. Noch immer treffen sich die Chefs der inhabergeführten Seitenstraßengeschäfte monatlich, pflegen ihre Gemeinschaft, klären, falls sich untereinander Konkurrenz entwickelt.

Sie schlagen vor, wer noch zu ihnen passen könnte – neue Geschäfte in den Seitenstraßen, die Eins-A-Lagen gehören nicht dazu. Allerdings: besonders müssen sie schon sein. Genau das, sagt Ingeborg Behr-Hoyer, habe man damals zum Wohle Göttingens pflegen wollen: „Geschäfte, die der Stadt ein Gesicht geben.“

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