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Otterbein legt alle Ämter nieder

Gemeinde verzichtet auf Posten Otterbein legt alle Ämter nieder

Die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte, Vorsitzende des Adelebser Familienbündnisses und Leiterin des Mehrgenerationenzentrums (MGZ), Reinhild Otterbein, legt zum Jahresende alle ihre Ämter nieder.

Der Rückzug sei ihr nicht leichtgefallen so Otterbein, aber ihr sei es gegangen wie der einen Mutter in der Geschichte vom kaukasischen Kreidekreis: Sie habe ihr Kind losgelassen, damit es nicht zerrissen werde.

Im Hinblick auf das MGZ hätten sich verschiedene Hoffnungen nicht erfüllt, so Otterbein. So habe weder die Gemeinde die Einrichtung vom Familienbündnis übernehmen wollen noch sei ein neues Gebäude für das MGZ gefunden worden. Als Untermieter im Steinarbeitermuseum sei es für das MGZ schwierig, da viele Rücksichten auf den Museumsbetrieb genommen werden müssten. Sie habe viel Zeit in das MGZ gesteckt, so Otterbein. Ohne eine breit gestreute Unterstützung sei es aber schwierig, die Auflagen für die Förderung des MGZ zu erfüllen.

Die Verwaltung bedauere Otterbeins Rückzug zutiefst, sagte Kämmerer Gerald Wucherpfennig. Otterbein habe ihre Ämter nicht nur ausgefüllt, sondern kreativ gestaltet.
Wucherpfennig bestätigte, dass nun zum 1. Februar nur wieder eine ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte eingestellt werden soll. Vor dem Hintergrund der schwierigen finanziellen Lage der Gemeinde seien sich die Ratsfraktionen einig gewesen, die zunächst geplante hauptamtliche Stelle auf Eis zu legen.

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