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Oxfam-Trailwalker: Ruth und Mario Rosenhagen aus Holzerode

Begeisterte Wanderer Oxfam-Trailwalker: Ruth und Mario Rosenhagen aus Holzerode

Durch Zufall sind Ruth und Mario Rosenhagen auf den Oxfam-Trailwalker gestoßen. Auf dem Weg zu einer Wandertour seien sie in Osterode in einer Autowerkstatt gewesen. Wegen ihrem eindeutigen Outfit seien sie dort auf den Spendenlauf im Harz angesprochen worden. Start und Ziel sind in Osterode.

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Bereiten sich ab jetzt auf 100-Kilometer-Wanderung im September vor: Ruth, Katharina, Alexander und Mario Rosenhagen (von links).

Quelle: Pförtner

Holzerode. Mit ersten Informationen gefüttert ließ die Idee die beiden nicht wieder los. Sie entschlossen sich, bei der Tour von 100 Kilometern in 30 Stunden am 7. und 8. September mitzumachen. Schon lange sind die Holzeröder begeisterte Wanderer. Oft sind sie am Wochenende auf den Beinen und das, seit ihre Kinder Katharina und der zwei Jahre jüngere Alexander mitmachen können. Mittlerweile ist Katharina 18 Jahre alt. Mitwandern ist nicht mehr ihr Ding. Doch mit ihrer Freundin Francisca Gonzalez (19) steht sie den Eltern (43 und 45) beim Spendenlauf als Unterstützerin zur Seite. Der dritte Wanderer, Axel Pioch, stammt aus Clausthal Zellerfeld, und mit einer potenziellen vierten Mitstreiterin für ihr Vierer-Team haben sie  bereits über das Internet Kontakte geknüpft.

16 Läufe angesetzt

Der „Trailwalker“ der deutschen Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam ist ein internationales Ereignis, das in diesem Jahr in elf Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen wird. 16 Läufe sind angesetzt. Die Idee für den ersten Spendenlauf stammt von 1986 in Hongkong; dort wurde der erste Trekking-Marathon für eine bessere Welt ausgetragen. Aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz hätten sich Interessierte bei ihr gemeldet, erzählt Ruth Rosenhagen. Doch man müsse das gleiche Wandertempo haben. Denn schließlich soll das Team die Tour gemeinsam schaffen. Mindestens drei müssen das Ziel zusammen erreichen. Schon jetzt fangen die Rosenhagens an, sich fit zu machen. Auch beim Brocken-Aufstieg wollen sie zur Vorbereitung mitgehen.

Bevor das Team „Holzi 96 und die 2“ aber in Osterode starten, müssen sie noch eine andere Aufgabe erfüllen. Mitwandern dürfen die Vierer-Teams nämlich nur, wenn sie zuvor 2000 Euro an Spenden zusammenbekommen. Mit dem Geld, das die Wanderer einwerben, sollen Oxfam-Projekte in aller Welt gefördert werden.

Alle zehn Kilometer Checkpoints

Durch Blutspenden hat Unterstützerin Katharina schon damit begonnen, das Spendenkonto zu füllen. Das Spendensammeln halte viele davon ab, sich tatsächlich für den Lauf anzumelden, berichtet Familie Rosenhagen. Dass sie das „Startgeld“ für die Tour auftreiben wollen, haben Rosenhagens längst bewiesen. „Es gab kein Weihnachtsgeschenk für die beiden, damit sie sich Wanderschuhe kaufen konnten“, erzählt Tochter Katharina. Möglichkeiten zur Erholungspause gibt es beim 100 Kilometer langen Benefiz-Lauf viele. Alle zehn Kilometer sind Checkpoints eingerichtet, an denen es Verpflegung und bei Bedarf auch eine Massage gibt.

Großartige Stimmung am Ziel

Beeindruckt hat Ruth und Mario Rosenhagen im vergangenen Jahr die Stimmung am Ziel. Dort waren sie dabei, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Jedes Team werde mit dem Song „You’ll never walk alone“ empfangen. Mario Rosenhagen, der bei der Lauseberger Bigband mitspielt, wünscht sich von seinen Mitspielern musikalische Begleiter auf den letzten Wander-Metern.

oxfamtrailwalker.de

Von Ute Lawrenz

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