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Parkgebühr bald auch in Nordstadt

Göttingen startet Untersuchung Parkgebühr bald auch in Nordstadt

Autofahrer sollen künftig bezahlen, wenn sie in der Göttinger Nordstadt parken. Nach groben Schätzungen könnte die Stadt alleine hier bis zu 200 000 Euro zusätzlich im Jahr einnehmen. Außerdem hoffen die Ratspolitiker, mit der sogenannten Parkraumbewirtschaftung den ständigen Suchverkehr einzudämmen.

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Bisher gebührenfrei und meistens besetzt: Parkplätze an der Humboldtallee.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das avisierte Gebiet ist gut dreimal so groß wie die Innenstadt. Wo und wie genau ab 2014 zwischen Botanischem Garten und B 27 allerdings tatsächlich Parkzonen eingerichtet und Automaten aufgestellt werden, ist noch offen. Der Rat der Stadt hat am Freitag außerplanmäßig 50 000 Euro für ein Gutachten dazu frei gegeben.

Schon heute sind den ganzen Tag über die ersten Zähler der beauftragten PGT Umwelt und Verkehr GmbH unterwegs. Sie registrieren nicht nur die Anzahl der Fahrzeuge und ihre Parkdauer am Straßenrand, sondern über die Nummernschilder auch deren Herkunft – anonymisiert, versichert die Stadtverwaltung.

Dass die Stadt den gebührenpflichtigen Parkbereich auf jeden Fall erweitern will, hat sie bereits in ihrem Entschuldungshilfeprogramm festgelegt. Das Sparprogramm sieht ab 2014 außerdem höhere Parkgebühren in den Zonen I und II vor. Hinzu kommt, dass sich viele Anwohner aus der Nordstadt immer wieder beklagen, weil Studenten und Innenstadtbesucher in diesem Stadtteil nach – bisher – kostenlosen Parkplätzen suchen.

Für die Bewohner soll es später extra Anwohnerparkplätze geben. Und schließlich hoffen vor allen Grüne und Sozialdemokraten im Rat, dass sie mit einem gezielten Parkraumkonzept den leidigen Suchverkehr steuern können.

2011 hat die Stadt allein mit ihren bisher ausgewiesenen Parkflächen an Straßenrändern und auf öffentlichen Plätzen mehr als zwei Millionen Euro eingenommen. In der Parkzone I (unter anderem Albaniplatz, Uni-Parkplatz und Bürgerstraße) haben Nutzer die 39 Automaten mit 1,16 Millionen Euro gefüllt.

In Zone II (zum Beispiel Maschmühlenweg und unteres Ostviertel): erwirtschaftete die Stadt an 103 Parkscheinautomaten 690 000 Euro. Für diese Bereiche gibt es darüber hinaus rund 2200 Anwohnerparkausweise, die noch einmal 67 000 Euro einbringen. Den Inhabern stehen 1700 Parkplätze zur Verfügung.

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