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Patient im Asklepios-Fachklinikum verteilt Faustschläge im Wahn

In die Psychiatrie Patient im Asklepios-Fachklinikum verteilt Faustschläge im Wahn

Wegen mehrfacher Gewalttaten hat das Göttinger Landgericht einen Mann zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt. Er hatte als Patient im Asklepios-Fachklinikum am Rosdorfer Weg im Zustand der Psychose zunächst einem anderen Patienten fünf oder sechs Faustschläge ins Gesicht versetzt – so stark, dass das Opfer aus mehreren Wunden blutete.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Später hatte er einen Krankenpfleger, der ihn im Bett fixieren wollte, angegriffen und ihm auf den Unterkiefer geschlagen. Schließlich fügte er einem weiteren Pfleger eine Platzwunde am Mund zu.

Das Gericht folgte sowohl den Anträgen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Beide hatten übereinstimmend die Unterbringung des zur Tatzeit wegen seiner Psychose schuldunfähigen Mannes gefordert. Einer der Gründe für diese Entscheidung: In der Verhandlung erklärte der Mann, er konsumiere nach wie vor Cannabis. Das aber verträgt sich nicht mit den verordneten Medikamenten.

Einrücken muss der Mann vorerst jedoch nicht: Die Unterbringung wurde zur Bewährung ausgesetzt und wird erst vollzogen, wenn er erneut gewalttätig wird.

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