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Pinnecke: Dorferneuerung als Chance

Billingshausen Pinnecke: Dorferneuerung als Chance

Die Kosten für die Verlegung des Rodebachs sollen nicht auf die Anwohner umgelegt werden. Dies berichtete der Billingshäuser Ortsbürgermeister Helmut Pinnecke (SPD) im Ortsrat. Außerdem ist die Fleckenverwaltung dabei, die Satzung für die Straßenausbaubeitragssätze zu überarbeiten.

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Kaputte Straße am Rodebach: Im Zuge der Dorferneuerung in Billingshausen soll die Fahrbahn erneuert werden.

Quelle: Heller

Angesagt war zunächst für den Bauabschnitt I, dass die Anwohner in der Anliegerstraße Am Rodebach 75 Prozent der Ausbaukosten tragen sollten. Durch die Änderung der Satzung soll eine geringere Beteiligung von 60 Prozent möglich werden. Voraussichtlich in seiner Sitzung im März wird der Fleckenrat über die Änderung beraten. Außerdem ist eine weitere Untersuchung des Baugrunds der Straße geplant, um die Entsorgungskosten für das Abfuhrmaterial eventuell noch zu verringern. „Wenn wir jetzt nicht den Mut haben, den Ausbau vorzunehmen, werden wir es später bereuen“, prophezeite Pinnecke. Er appellierte an die Eigentümer, diese Chance zu sehen. Wenn die Dorferneuerung gelaufen ist, würden die Kosten komplett auf sie umgelegt. Jetzt übernehme das Land die Hälfte.

Nachdem die Kosten für die Baumaßnahmen in der Straße Am Rodebach in einer Anliegerversammlung – zunächst konkret für Bauabschnitt I – bekannt gegeben worden waren, hatten sich die Betroffenen dagegen gewehrt. Denn die Beträge waren unerwartet hoch ausgefallen. Sprecher für den Bauabschnitt I hatten in einem Schreiben an die Gemeindeverwaltung Vorschläge zur Verringerung gemacht. Auf diese ist die Verwaltung nun eingegangen.

Doch die Wogen scheinen noch nicht geglättet: „Wir blicken mit Verwunderung auf die Bauabschnitte II und III“, berichtete Pinnecke im Ortsrat weiter. Nachdem in einem Gespräch mit der Verwaltung zunächst augenscheinlich Einvernehmen hergestellt worden war, sei von Betroffenen nun ein Katalog mit Kritikpunkten ausgeteilt worden.

Die übrigen Anlieger in den Bauabschnitten II und III sollen nun dazu Stellung nehmen. Kritisiert wird der geplante Komplettausbau der Straße, bei der eigentlich eine neue Asphaltdecke reiche, sowie aus Sicht der Landwirtschaftsbetriebe die vorgesehenen Parkplätze und Bäume. Kritisiert werden auch hier die Anliegerbeiträge: Sie seien viel zu hoch. Für den zweiten und dritten Bauabschnitt liegen allerdings noch keine konkreten Zahlen vor.

Von Ute Lawrenz

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