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Pionier der Abfalltrennung verabschiedet

Dramatische Aufbauprobleme Pionier der Abfalltrennung verabschiedet

Anfangs war er „schwer vermittelbar“. Der Landkreis Göttingen vermochte seinen Chef der Abfallwirtschaft, Michael Rakete, den anderen Partnern im Zweckverband nicht schmackhaft zu machen. Ein anderer sollte 2003 den neu gegründeten Abfallzweckverband Südniedersachsen mit den Landkreisen Göttingen, Osterode, Northeim und Stadt Göttingen als Geschäftsführer aus der Taufe heben.

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Führungswechsel in Deiderode: Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Südniedersachsen.

Quelle: Theodoro da Silva

Deiderode. Als der absprang, ließ sich Rakete (52) dann doch noch überreden – und wurde zum Pionier der Mülltrennung. Er hat unter größten technischen und finanziellen Schwierigkeiten eine neue Technik der Mülltrennung ins Laufen gebracht.

Rakete

Rakete

Am Dienstag wurde Vize Markus Rybarczyk (43), bisher verantwortlich für Finanzen, von der Verbandsversammlung zum Nachfolger benannt – und Rakete verabschiedet. Er wechselt zum Zweckverband Ostholstein (ZOH) nach Siercksdorf, wo in Neustadt an der Ostsee ein Müllheizkraftwerk, die Logistik des Mülltransports für 250 000 Einwohner und jährlich zwei Millionen Touristen sowie 160 Mitarbeiter auf den neuen Chef warten. Am 1. Januar tritt er den Dienst an.

Rybarczyk

Rybarczyk

An Deiderode werden Rakete dramatische Ereignisse im Gedächtnis bleiben: die Pleite des ersten Bauunternehmens, das die Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage bauen sollte, die Explosion zweier Gärbehälter nach Inbetriebnahme im Januar 2005, als sieben millionen Liter Wasser vom Berg schwappten, und der Brand im Zwischenlager. Dem Nachfolger hinterlässt Rakete jetzt eine Anlage, die läuft.

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Bunte Tonnen verschwinden

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) tauschen nach und nach auf allen Grundstücken in der Stadt die Mülltonnen für Altpapier und Kompostmüll aus. Die bisherigen blauen und grünen Mülltonnen werden durch „dezente graue“ Behälter ersetzt, so die GEB. Nur farbige Deckel weisen dann noch darauf hin, ob Biomüll oder altes Papier hinein gehört.

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