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Pläne für „Haus des Wissens“ in Weende

Familienforscher suchen neue Bleibe Pläne für „Haus des Wissens“ in Weende

Eher als in der Stadt selbst könnte in Weende ein „Haus des Wissens“ entstehen. Das glaubt jedenfalls Ortsbürgermeister Hans Otto Arnold (CDU). Für nicht genutzte Räume in der Verwaltungsstelle in der Hennebergstraße interessiert sich nämlich die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Göttingen, die derzeit obdachlos ist.

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Verwaltungsstelle Weende: Über die Stadtteil-Bibliothek wollen Familienforscher einziehen.

Quelle: Heller

Die jahrelange Zusammenarbeit mit der Universitäts-Bibliothek im Papendiek wurde wegen Eigenbedarfs aufgekündigt.

Mit der Stadtteilbibliothek im Erdgeschoss und Räumen im ersten Stock als Domizil der Gesellschaft könnte ein kleines Haus des Wissens entstehen, so Arnold in der jüngsten Ortsratssitzung. Vorsitzender Tilo Rumann stellte die derzeit prekäre Lage der Gesellschaft dar. Die umfangreiche Bibliothek mit Nachlässen, 300 Ahnentafeln und 110 Meter Regalen ist bei einer Groner Spedition eingelagert. Die bislang regelmäßigen Sprechstunden für an Familiengeschichte Interessierte können ohne Raum auch nicht mehr angeboten werden. Die wissenschaftliche Arbeit sei außerordentlich behindert, so Rumann. „Es wäre verheerend, wenn die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft die Arbeit in Göttingen einstellen müsste.“

Neben Sitzungssaal und Büros der Stadtverwaltung gibt es in der Verwaltungsstelle noch zwei Räume, die die Gesellschaft nutzen könnte. Sie reichen vermutlich nicht für den ganzen Buchbestand und sind derzeit auch noch von der Stadtverwaltung als Aktenlager genutzt, was den Ortsrat schon lange stört. Im Keller ist theoretisch noch Platz, aber Verwaltungsstellenleiter Martin Wolf riet, sich erst einmal die „muffigen“ Räume anzuschauen.

Zumindest für die lange geforderte Modernisierung der drei Verwaltungsstellen in Weende, Geismar und Grone gibt es jetzt offenbar doch noch Geld. Da der Stadtrat im Etat für 2010 keine 51 000 Euro für die technische Ausstattung genehmigte, konnten die Außenstellen bislang nicht auf die Ausstellung neuer Pässe vorbereitet werden. Um ab Herbst auch neue Pässe mit biometrischen Erkennungsmerkmalen ausstellen zu können, soll jetzt Geld im Etat umgeschichtet und Vorhaben verschoben werden. So jedenfalls der Vorschlag der Verwaltung. Nötig sind zumindest spezielle Drucker und Safes.

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