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Polizei fasst zwei mutmaßliche Straftäter nach Verfolgungsjagd

Fahndung mit Hubschrauber Polizei fasst zwei mutmaßliche Straftäter nach Verfolgungsjagd

Mit einem Großeinsatz hat die Göttinger Polizei am später Montagabend im Stadtgebiet zwei mutmaßliche Straftäter festgenommen. Die 21 und 32 Jahre alten Männer aus Bayern und Nordrhein-Westfalen waren gegen 22 Uhr in eine Straßenkontrolle geraten und hatten versucht zu fliehen.

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Suchaktion in der Göttinger Weststadt: Bei einer Verkehrskontrolle sind zwei mutmaßliche Straftäter geflohen.

Quelle: R

Göttingen. Beamte hätten das Auto der mutmaßlichen Täter gegen 22 Uhr im Königsstieg für eine Fahrzeugkontrolle gestoppt, sagte Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Vor der geplanten Kontrolle habe der Fahrer allerdings unvermittelt Gas gegeben. Auf der Flucht kam der Mitsubishi mit Leipziger Kennzeichen an der Einmündung Holtenser Landstraße/Unter der Pfalz von der Straße ab und prallte gegen einen Betonpfosten. Die sofortige Überprüfung ergab: Das Auto war nicht zugelassen und das Kennzeichen gestohlen.

Die beiden Insassen sprangen aus dem Unfallfahrzeug und flüchteten zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Während die Beamten am Boden die Fahndung ausweiteten, bekamen sie außerdem Unterstützung aus der Luft. Ein inzwischen eingetroffener Polizeihubschrauber kreiste Augenzeugen zufolge bis nach Mitternacht über der Stadt.

21-Jähriger im Lindenweg entdeckt

Zunächst sei der 21 Jahre alte mutmaßliche Beifahrer auf einem Gartengrundstück im Lindenweg entdeckt und widerstandslos festgenommen worden, so Kaatz. Zu diesem Zeitpunkt habe von dem zweiten Insassen des Wagens noch jede Spur gefehlt. Erst der Hinweis einer aufmerksamen Anwohnerin der Pfalz-Grona-Breite habe die Beamten auf die Spur des Mannes gebracht. Auch er konnte wenig später festgenommen werden.

Bei der Untersuchung des Mitsubishi entdeckten die Ermittler unter anderem mehrere gestohlene Autokennzeichen, eine Gasdruckpistole und weitere Beweismittel. So beschlagnahmte die Polizei zahlreiche unterschiedliche Betäubungsmittel, darunter Amphetamine, Marihuana und Haschisch. Auch fanden die Beamten Zubehör wie Klemmbeutel und Feinwaage, das auf den Handel mit Drogen schließen lasse. Außerdem hatten die Männer diverse Handys und mehrere hundert Euro potenzielles Drogengeld bei sich.

Mehrere Ermittlungsverfahren

Auf die Männer warten jetzt Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. Den 32 Jahre alten mutmaßlichen Fahrer des Wagens erwartet außerdem ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, da der Verdacht besteht, dass er am Lenkrad unter dem Einfluss von Drogen stand.

Die Festgenommenen wurden am Dienstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle gegen beide wegen „Fluchtgefahr“.

Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Hagenberg erneut zu einer größeren Fahndung. Ein Mann war zu Fuß auf dem Autobahnzubringer unterwegs, die Beamten konnten ihn einsammeln. Über die Hintergründe konnte die Polizei gestern keine Angaben machen.

Von Ulrich Schubert und Markus Scharf

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