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Polizei und Zoll kontrollieren rund 1000 Fahrzeuge

Großkontrolle auf A 7 Polizei und Zoll kontrollieren rund 1000 Fahrzeuge

Solch eine große Kontrollaktion hat es bisher noch nicht gegeben: Polizei und Zoll sperrten gestern für vier Stunden die A 7 in Fahrtrichtung Norden ab. Rund 1800 Lastwagen und 5300 Autos passierten die Kontrollstelle an der Raststätte Göttingen-Ost, etwa 1000 Fahrzeuge wurden genauer untersucht. Der Rückstau reichte zeitweise bis über das Dreieck Drammetal hinaus.

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Großkontrolle auf der Autobahn 7 an der Rastanlage Göttingen-Ost

Quelle: Vetter

„Wir wollen den gesamten Verkehr abgreifen“, gab Heinz Kornrumpf den gut 200 Polizisten, Zollbeamten, Mitarbeitern der Autobahnmeisterei und Spezialisten die Parole aus. Nach der fast fünfstündigen Großkontrolle gestern auf der Autobahn 7 zog der Einsatzleiter Bilanz: rund 1000 Fahrzeuge wurden überprüft, etliche Verstöße festgestellt.
Bereits am Dreieck Drammetal hatte die Autobahnmeisterei Schilder für ein stufenweises Tempolimit aufgestellt, das sämtlichen Verkehr auf der Autobahn in Richtung Norden von 100 auf 40 Stundenkilometer herunterbremst. Kurz vor der Rastanlage Göttingen-Ost nahmen Polizisten eine Vorkontrolle vor, lotsten Lastwagen und Busse von der rechten Fahrspur auf den Rastplatz. Der Pkw-Verkehr wurde einspurig an einem weiteren Kontrollposten vorbeigelotst beziehungsweise auf den gesperrten A-7-Spuren überprüft.
Zoll und Polizei, die in Südniedersachsen erstmals eine solch groß angelegte Kontrollaktion vornahmen, waren für alle Eventualitäten gewappnet. In mobilen Röntgengeräten konnte verdächtiges Gepäck nach Drogen, Schmuggelware oder gar Waffen durchleuchtet werden. Eine Radlastwaage half bei der Bestimmung des Gesamtgewichts von Lkw und Ladung. Sachverständige von Tüv und Bundesanstalt für Güterfernverkehr nahmen die Fahrzeuge, Veterinäre die tierische Ladung und Lebensmitteltransporte in Augenschein. Nebenan blickten Polizisten der Drogenkontrollgruppe verdächtigen Fahrern tief in die Augen und in den Kofferraum.
Als „vernünftig“ bezeichnete Mathias Kopp die Kontrollaktion von Polizei und Zoll. „Ob das allerdings an einem Freitagnachmittag notwendig ist? Das ist schon sehr heftig“, kommentierte er mit Blick auf das hohe Verkehrsaufkommen auf der A 7. Ähnlich sahen das viele weitere kontrollierte Fahrer. Auch Olaf Anacker, der in seinem Brummi Käse von Kassel an die Küste transportierte, zeigte Verständnis für die Aktion. „Für uns Lkw-Fahrer ist das aber schon nervig“, sagte er mit Blick auf den Zeitverlust durch die Kontrolle.
Zur Werkstatt begleitet
Zu einer Göttinger Autowerkstatt musste sich ein Cabrio-Fahrer aus Winsen (Luhe) begleiten lassen, bevor er seinen Heimweg fortsetzen durfte. An seinem Golf musste, so ordnete der Tüv-Sachverständige an, zunächst der lose Kotflügel und der herabhängende Scheinwerfer befestigt werden.
„Hoffentlich erwischen sie die Richtigen“, sagte Daniel Fleischmann, Fahrer des Pritschenwagens einer Landschaftsbaufirma aus dem Landkreis Göttingen. Den großen Rahmen der Kontrollaktion bezeichnete er als „beeindruckend“.
Ein Video gibt es hier

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Bilanz der Großkontrolle

Polizei und Zoll haben am Wochenende die Bilanz der groß angelegten Kontrollaktion am Freitag an der Autobahn 7 in Höhe der Rastanlage Göttingen-Ost vorgelegt. Von 16.30 bis 20.30 Uhr seien rund 1000 Fahrzeuge kontrolliert und dabei eine Vielzahl von Verstößen festgestellt worden, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

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