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Polizei wehrt sich gegen Tageblatt-Bericht Kommentar: Schelte und Wahrheit

NSU-Terrorliste

Kommentar: Schelte und Wahrheit

Eine Adresse, mehrere Klingeln: die DKP in diesem Haus wurde informiert, die Antifa nicht.

© JV

Wenn der Göttinger Polizeidirektion ein Bericht im Tageblatt nicht gefällt – es für eine juristisch fundierte Gegendarstellung aber nicht reicht – dann greift sie gerne zu ungewöhnlichen Mitteln: Per Presseerklärung wird eine „öffentliche Richtigstellung“ in Umlauf gebracht. Mit großem

Verteiler.

Alle drei betroffenen CDU-Abgeordneten (denen die Polizei so ganz nebenbei dabei unterstellt hat, sie hätten gelogen) erklären heute noch einmal: Das Wort NSU ist bei der angeblichen Warnung nie gefallen. Nicht nur das: Jetzt wird auch noch ein Polizeibeamter zum Abgeordneten Harald Noack geschickt, der doch bitte schön unterzeichnen möchte, dass alles so verlaufen sei, wie es die polizeiliche „Richtigstellung“ glauben machen möchte.

Den Verein aus der linken Szene übrigens hat die Polizei dann nach einem Jahr doch noch gefunden - wenige Stunden nach unserem Bericht. Das ist die Wahrheit.

Von Ilse Stein

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