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Polizeiinspektion Göttingen legt Verkehrsunfallstatistik 2013 vor

Mehr Unfälle, weniger Tote und Verletzte Polizeiinspektion Göttingen legt Verkehrsunfallstatistik 2013 vor

6747 Unfälle hat die Polizeiinspektion Göttingen (Stadt und Landkreis) 2013 auf den Straßen in Stadt und Kreis aufgenommen – Autobahnen ausgenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg diese Zahl um 265 (plus 4,1 Prozent).

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Unfall im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen: Im Vergleich zu 2012 sind die Zahlen im vergangenen Jahr zurückgegangen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Gleichzeitig, so machte Gerd Hujahn, Leiter Einsatz der Göttinger Polizeiinspektion, deutlich, sei aber die Zahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, um 66 von 964 auf 898 gesunken (minus 6,8 Prozent). Dabei hätten Fahrunfälle, Auffahrunfälle, Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit und durch fehlerhaftes Überholen abgenommen. Zugenommen  hätten Unfälle beim Ein- und Ausparken.

Acht Menschen sind 2013 im Straßenverkehr im Bereich der Polizeiinspektion ums Leben gekommen. 2012 waren es zwölf. „Hier würden wir gerne eine Null schreiben, aber das lässt sich wohl kaum erreichen“, sagte Hujahn.

G. Hujahn

G. Hujahn

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Auch die Zahl der Schwerverletzten (nach Polizeidefinition Verletzte mit einem länger als 24 Stunden dauernden Krankenhausaufenthalt) ist um 13,5 Prozent zurückgegangen. Sie verringerte sich von 215 auf 185. Die der Leichtverletzten erhöhte sich von 999 auf 1005.

Rückgang durch Präventionsarbeit?

Unter den verletzten Verkehrsteilnehmern waren 2013 auch 70 Kinder und somit ein Kind weniger als im Vorjahr. 63 von ihnen erlitten leichte und sieben schwere Verletzungen. Eine große Abnahme – von sieben auf zwei – habe es bei den schwerverletzten Rad fahrenden Kindern gegeben.

„Ich gehe davon aus, dass wir diesen Rückgang der seit Jahren durchgeführten intensiven Präventionsarbeit in Kindergärten und Schulen und der Tatsache, dass Rad fahrende Kinder und Jugendliche immer häufiger einen Helm tragen, zu verdanken haben“, kommentierte Hujahn diese Zahlen.

Rückläufige Zahlen gab es 2013 auch bei den verunglückten jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren (von 311 auf 288), bei Senioren ab 65 Jahren (von 127 auf 117) und bei Radfahrern (223 auf 208). Sorgen, so Hujahn, bereiteten weiterhin Alkohol- und Drogenfahrten.

Die Zahl der folgenlosen Alkohol- und Drogenfahrten sei 2013 zwar von 808 auf 706 gesunken, die Zahl der Unfälle unter Alkohol (88 auf 93) und Drogen (sieben auf neun) aber gestiegen.

Neuer historischer Tiefstand

Hujahn kündigte an, die Strategie zur Unfallvermeidung weiterzuverfolgen. Ob Geschwindigkeitsüberschreitungen, Gurtanlegen, Fahren unter Alkohol: „Wir wollen das Entdeckungsrisiko und den Flächendruck erhöhen. Autofahrer sollen die Gewissheit haben, dass sie überall erwischt werden können.“

Am Dienstag hatte Polizeipräsident Robert Kruse die Bilanz 2013 für die Polizeidirektion (PD) Göttingen (Hoya bis Hann. Münden) vorgelegt. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit zurück. Trotz einer leichten Zunahme der Verkehrsunfälle im Bereich der PD konnte die Zahl der Verkehrstoten auf einen neuen historischen Tiefststand reduziert werden.“ 2013 gab es hier 51 Verkehrstote, 15 weniger als im Jahr zuvor.

Von Michael Brakemeier

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