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Preise steigen, Wassertemperatur sinkt

Badeparadies und Freibäder Preise steigen, Wassertemperatur sinkt

Schwimmen und Schwitzen im beliebten Badeparadies Eiswiese in Göttingen werden teurer. Der Badbetreiber Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) muss kostenbedingt die Preise anheben.

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Besonders in der kalten Jahreszeit ein Energie-Fresser: das Außenbecken des Badeparadieses.

Quelle: Heller

Göttingen . Mit den Eintrittspreisen für das Badeparadies Eiswiese steigen auch die Entgelte für die Freibäder. Durchschnittlich beträgt die Preiserhöhung 7,5 Prozent. Weitere Einsparungen bei den Freibad-Kosten erhofft sich der Betreiber durch eine reduzierte Wassertemperatur bei Kälteperioden im Sommer.

„Wir haben letztmals die Preise 2009 erhöht. Weil wir frühzeitig Investitionen zum Energiesparen getätigt haben, konnten wir bisher die gestiegenen Kosten für Energie teilweise auffangen“, sagt GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey. So seien zum Beispiel bereits Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung und Wärmedämmung vorgenommen worden. Doch die Grenzen seien mit weiter steigenden Strom- und Gas-Preisen sowie der tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen erreicht.

Im Sportausschuss des Rates der Stadt legte die GoeSF den Plan zur Erhöhung der Eintrittspreise im Badeparadies Eiswiese zum 1. Januar 2013 vor, der der GoeSF-Aufsichtsrat im Anschluss zustimmte. Statt 3,20 Euro (ermäßigt 1,90 Euro) kostet der Ein-Stunden-Tarif ab Januar 3,50 Euro (2 Euro) – im Guten-Morgen- und Mondscheintarif kann zu diesem Preis 1,5 Stunden lang geschwommen werden. Der Zwei-Stunden-Tarif erhöht sich um 50 Cent auf 5,70 Euro. „Die bisherigen Ermäßigungen und die Preisstruktur bleiben erhalten. Schon jetzt sind mehr als 100 000 Sparkarten im Umlauf, mit der sich die Eintrittspreise deutlich senken lassen“, sagt Frey und betont: „Kinder bis sechs Jahre zahlen weiterhin keinen Eintritt.“

Das Vier-Stunden-Sauna-Ticket kostet künftig 15 statt 14 Euro, die Tageskarte 17 statt 16 Euro. „Natürlich bekommen wir aufgrund der Erhöhungen keinen Applaus. Wir haben allerdings mit vielen Gästen gesprochen und in der Mehrheit stießen wir auf Verständnis. Viele hatten Preiserhöhungen bereits nach dem umfangreichen Umbau des Saunabereichs erwartet“, so Frey. Die Fraktionen im Sportausschuss zeigten übergreifend Verständnis für die Entgeltanpassung und nannten die Preise „familienfreundlich“ und die Preisstruktur „nachvollziehbar“.

Im Vergleich mit anderen größeren Bädern in der Region steht Göttingen in Bezug auf die Preise fürs Schwimmen gut da. Im Badehaus Nordhausen kosten 1,5 Stunden fünf Euro, drei Stunden 7,50 Euro. An Feiertagen und am Wochenende erheben die Thüringer einen Zuschlag von 50 Cent. Kinder zahlen ab einer Körpergröße von 100 Zentimetern Eintritt. Es gibt einen Familientarif für einen dreistündigen Besuch.

Der günstigste Tarif in der Kurhessen-Therme in Kassel beträgt 13 Euro für 1,5 Stunden. Kinder zahlen zehn Euro, bis zum Alter von fünf Jahren haben sie freien Eintritt. Im „Vitamar“ in Bad Lauterberg zahlt der Besucher für eine Stunde 3,60 Euro, das Zwei-Stunden-Ticket kostet sieben Euro. Auch hier gibt es Ermäßigungen.

Auf kühleres Wasser müssen sich die Freibad-Nutzer einstellen. „Wir werden das Wasser nicht mehr permanent auf 23 Grad Celsius heizen. Bei Kaltwetterphasen wird weniger geheizt. Die Temperatur wird aber nicht unter 20 Grad abgesenkt“, sagt Frey. Zur Einschätzung der Energiekosten des Freibades am Brauweg sagt der GoeSF-Chef: „Diese entsprechen dem Jahresenergieverbrauch von 36 Einfamilienhäusern.“

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