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Premiere: "70er Jahre in Göttingen"

Tageblatt-Film im Cinemaxx Premiere: "70er Jahre in Göttingen"

Zehn Jahre in 45 Minuten. „Die 70er Jahre in Göttingen“ ist ein rasanter Blick in das Jahrzehnt von Schlaghosen, Hippies und massiven Veränderungen im Göttinger Stadtbild. Am Sonntag hatte der inzwischen dritte Film aus der Tageblatt-Serie „Zeitreise“ Premiere. Rund 500 Zuschauer sahen den Film im Göttinger Cinemaxx.

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Filmpremiere: Chefredakteurin Ilse Stein begrüßt die rund 500 Zuschauer im Cinemaxx.

Quelle: Vetter

Göttingen. Nach ihren Filmen über die 50er und 60er Jahre hatten die beiden Filmemacherinnen und Tageblatt-Redakteurinnen Nadine Eckermann und Marie-Luise Rudolph für ihr neuestes Projekt monatelang Film- und Bildmaterial aus den 70er Jahren gesichtet und das Tageblatt-Archiv durchforstet.  Wichtigstes Material für die beiden war das von Tageblatt-Lesern eingesandte, üppige Filmmaterial.

Herausgekommen ist ein kurzweiliger Film, der sich bewusst nicht an die Chronologie der Ereignisse hält. Vielmehr ordnen Eckermann und Rudolph das Material nach Themen. Viel Platz lassen sie dem sich verändernden Stadtbild. Die Weender Straße wird in dem Jahrzehnt zur Fußgängerzone. Um neuen, zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen müssen die Fachwerkhäuser in der Neustadt schlichten Neubauten weichen. Nördlich der City breitet sich die Uni aus, deren Studentenzahl zum Ende des Jahrzehnts auf rund 24 000 angestiegen ist.

500 Zuschauer kamen zur Premiere des Tageblatt-Films "Die 70er Jahre in Göttingen" ins Cinemaxx. © Jan Vetter

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Aber auch das Leben der Göttinger, ihre Mode, ihre Freizeitbeschäftigungen, ihre politischen Diskussionen kommen nicht zu kurz. Der künftige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat einen Auftritt bei der Veranstaltung „Pop & Politik“, Ilja Richter taucht in der Werbung auf, das Bonanzarad steht ganz oben auf den Wunschzetteln, während Möchtegern-Rocker auf ihrer Zündapp oder Kreidler durch die Straßen knetern. Und beim Frühlingsfest wartet die halsbrecherische Fahrt im „Hullygully“. Die 70er sind das Jahrzehnt, in dem 1976 das erste Altstadtfest zehntausende Besucher anlockt. Ähnlich viele kommen jährlich zum Kunstmarkt vor der Stadthalle.

„Erfrischend“, urteilt Hannelore Erdmann nach dem Film. Sie und ihr Sohn Heiner haben auch Filmmaterial zu dem Film beigesteuert. „Das Flair jener Zeit fängt der Film gut ein.“ Und ihr Sohn ergänzt, dass alle wesentliche Aspekte berücksichtigt wurden.

Tageblatt-Chefredakteurin Ilse Stein dankte nicht nur Eckermann und Rudolph, sondern auch allen Einsender und Tippgebern. Und das nächste Projekt ist auch schon in Planung. In „zwei, drei Jahren“ soll der Film über die 80 Jahre fertig sein.

 
Ab Montag, 19. November, ist der Film in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Jüdenstraße 13c, und Duderstadt, Auf der Spiegelbrücke 11 erhältlich – zum Preis von 14,90 Euro. Online erhalten Sie den Film im Tageblatt-Shop. Viele Leserfotos, einige Videos und Informationen über das Projekt Göttinger Zeitreise gibt es im Netz unter goettinger-zeitreise.de. Alle Geschichten aus der Zeitreise-Themensammlung lesen Sie hier.
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