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Konkurrenz für den Fernbus

Geringe Verbesserungen durch den Fahrplanwechsel Konkurrenz für den Fernbus

Nach Ansicht des Fahrgastverbandes Pro Bahn bietet der Fahrplanwechsel zum 11. Dezember für Südniedersachsen nur kleine Verbesserungen. Dazu zählt Pro Bahn einen neuen Spätzug am Wochenende von Göttingen ab 0.23 Uhr über Nörten nach Northeim.

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Schöne Aussichten Die Gesellschaft Locomore wird täglich mit einem Zug aus Stuttgart kommen und von Göttingen aus um 10.20 Uhr nach Hannover, Wolfsburg und Berlin fahren.

Quelle: R

Göttingen. Es sei jedoch bedauerlich, dass es nicht gelungen ist, diesen Zug wenigstens bis nach Herzberg zu verlängern, um den Südharz nach der Kreisfusion besser an das Oberzentrum Göttingen anzubinden, kritisiert der Pro Bahn-Regionalvorsitzende Michael Reinboth. Erfreulich sei hingegen, dass die Verbinding Göttingen – Goslar – Halberstadt dadurch insofern wird, dass der Umstieg in Goslar künftig in beiden Richtungen am selben Bahnsteig erfolgt.

Mindestens ebenso wichtig wie der reine Fahrplan ist für den Fahrgastverband die verlässliche Einhaltung des Angebots. Hier habe es im auslaufenden Jahr wegen technischer Mängel an der Strecke massive Probleme rund um Herzberg, Kreiensen und Seesen gegeben. Pro Bahn erwartet, „dass Landesnahverkehrsgesellschaft und Bahnunternehmen endlich wieder zuverlässige Anschlüsse herstellen“.

Als Gewinn bezeichnet Pro Bahn das Auftreten eines neuen Bewerbers auf dem Fernverkehrsmarks ab dem 14. Dezember: Die Gesellschaft Locomore wird täglich mit einem Zug aus Stuttgart kommen und von Göttingen aus um 10.20 Uhr nach Hannover, Wolfsburg und Berlin fahren. Auf der Rückreise trifft der Locomore-Zug um 17.42 Uhr in Göttingen ein, um nach Kassel, Fulda, Frankfurt, Heidelberg und Stuttgart weiterzufahren. „Die Fahrpreise“, erklärt der Pro Bahn-Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff, „sind günstig und können es sogar mit dem Fernbus aufnehmen.“

Für größere Verbesserungen, meint der Fahrgastverband, müssten Bahnkunden auf den den Jahresfahrplan 2018 warten. Pro Bahn erwartet dann im Fernverkehr einige Änderungen bei den Start- und Zielpunkten der ICE-Züge, außerdem im Nahverkehr die Aufnahme des Zugverkehrs zwischen Göttingen, Einbeck-Salzderhelden und Einbeck Mitte. Das bedeute „eine deutliche Aufwertung der Achse Göttingen – Northeim – Einbeck im Berufsverkehr“.

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