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Professor scheitert vor Gericht

Rentenalter gilt Professor scheitert vor Gericht

Er ist gerade 65 geworden. Am 31. März scheidet er aus. Daran wird seine Klage im Verwaltungsgericht nichts ändern. Gerade hat das Gericht in einem Eilverfahren entschieden, dass der Professor der Mathematik wird gehen müssen.

Auch wenn in Niedersachsen seit 2007 eine neue Altersgrenze für Professoren gilt – abweichend von der Ruhestandsregelung für Beamte –, hilft das dem Kläger nichts. Die Gesetzesänderung gilt für ihn nicht, weil er bei Inkrafttreten bereits 60 war.

Dass er länger arbeiten möchte, hatte der Mathe-Prof. an der Georg-August-Universität 2009 wissen lassen. Damals beantragte er Weiterbeschäftigung bis 68. Als das verweigert wurde, klagte er. Jetzt schob er einen Eilantrag nach. Der wurde abgewiesen. Die Altersgrenze, so das Gericht, verfolge ein beschäftigungspolitisches Ziel und sei keine Altersdiskriminierung. Sie ermögliche, dass Berufschancen über Generationen verteilt werden und durch Zusammenarbeit von Lehrkräften und Forschern verschiedenen Alters die Qualität der Arbeit steige.

Die Uni habe nachvollziehbar geltend gemacht, dass eine längere Beschäftigung des Klägers dazu führen würde, dass zwei Stellen für Nachwuchskräfte nicht besetzt und Chancen auf einen Sonderforschungsbereich geschwächt würden.

Von Jürgen Gückel

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