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Programm der Göttinger Reihe: „Movements of Migration"

Diverse Veranstaltungen Programm der Göttinger Reihe: „Movements of Migration"

„Movements of Migration – neue Perspektiven auf Migration in Göttingen“ lautet der Titel des Forschungsprojektes und der Veranstaltungsreihe, die am Montag, 25. Februar, ihren Auftakt im Neuen Rathaus hat. Ab 20 Uhr geht es um Migration als Teil der Stadtgeschichte, Erfahrungen, Fallstricke und Forderungen.

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Quelle: EF

Göttingen. Unter anderem wird in der Diksussionsrunde der Frage nachgegangen, wie die Situation in Göttingen ist. Mit dabei sind der Migrationshistoriker  Jochen Oltme r aus Osnabrück, der Innsbrucker Historiker und Mitglied des Arbeitskreises „Archiv der Migration“  Dirk Rupnow sowie Ahmet Sezer , Vorstandsmitglied des Vereins Dokumentationszentrums und Museum über die Migration in Deutschland.

Die folgende Veranstaltungsreihe sei Bestandteil des Ausstellungskonzeptes und soll eine Plattform schaffen, gemeinsam weiter am Wissensarchiv der Migration zu arbeiten, heißt es in der Ankündigung.

Ausstellungsparcours

Der Ausstellungsparcours „Walk of Migration“ wird am Sonntag, 3. März, um 17 Uhr beim Kunstverein im Künstlerhaus, Gotmarstraße 1, eröffnet. Die beteiligten Künstler und Forscher stehen für Fragen zur Verfügung. Ab 21 Uhr ist Party im Blue Note am Wilhelmsplatz mit der Reggae-Band Hippocritz und DJing.

Die weiteren Termine der Veranstaltungsreihe

Montag, 4. März, 20 Uhr, Kunstverein, Montagssalon: Diskussion zum politischen Engagement von Migranten, unter anderem mit Hamza Sinanoglu, ehemaliger Vorsitzender des Göttinger Ausländerbeirates.

Mittwoch, 6. März, 19.30 Uhr, Kino Lumière, Filmreihe: Postmigrantischer Alltag. Die Berliner Künstlerin Brigitta Kuster gibt eine Einführung. Filme sind: „Les princes Noirs de Saint-Germain-des-Prés“ und „Sexe, gombo et beurre salé“.

Donnerstag, 7. März, 19 Uhr, Kunstverein, Filmreihe: Migration im Dokumentarfilm – Chancen, Potenziale und Besonderheiten. Zu sehen ist der Film „Transnationalmannschaft“ von Philipp Kohl. Der Film handelt von einem migrantischen Stadtviertel in Mannheim während der Fußball-WM 2010. Mit dabei sind Filmemacher Kohl, Birgit Ehret, Studentin der Kulturanthropologie in Göttingen und der Göttinger Ethnologe Rolf Husmann.

Diskussionsveranstaltung

Montag, 11. März, 20 Uhr, Kunstverein, Montagssalon: Re-Positions – das europäische Grenzregime und seine Effekte. Gemeinsam mit Initiativen, die sowohl an den Außengrenzen der EU als auch in Göttingen mit den Effekten des EU-Grenzregimes zu tun haben, soll in der Diskussionsveranstaltung der Frage nach aktivistischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Interventionsmöglichkeiten nachgegangen werden.

Sonntag, 17. März, 15 Uhr, Kunstverein: Kunst und Migration (Gesprächsrunde unter anderem mit den Movements-of-Migration-Künstlern Florian Wüst und Ralf Homann über Migration in der Bildenen Kunst; Anmeldung unter Telefon 05 51 / 4 48 99) ; 19.30 Uhr, Kino Lumière, Filmreihe: Movements of Migration. Gezeigt werden die sechs Filme, die Studierende des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie über Geschichte und Gegenwart des migrantischen Lebens in Göttingen gedreht haben.

Dienstag, 19. März, 20 Uhr, Literarisches Zentrum: Lesung aus dem Kriminalroman „Grenzfall“ der Berliner Autorin Merle Kröger.

Dokumentarfilm

Mittwoch, 20. März, 20 Uhr, Kunstverein, Filmreihe: Zu sehen ist der Dokumentarfilm „Revision“ von Philip Scheffner.

Donnerstag und Freitag, 21. und 22. März, Kulturwissenschaftliches Zentrum der Uni Göttingen: Interdisziplinäre Tagung. Migration als „städtisches Phänomen“ in der öffentlichen Diskussion ( Anmeldung: E-Mail an shess@uni-goettingen.de).

Freitag, 22. März, 20 Uhr, Kunstverein, Filmreihe: Science Fiction & Citizen Faction. Zu sehen sind „Obscure White Messenger“ und „Code 46“.

Montag, 25. März, 20 Uhr, Kunstverein, Montagssalon: Rassismus und Kämpfe der Migration. Geplant ist eine Gesprächsrunde über die Göttinger Migrationsgeschichte. Referenten werden kurzfristig bekannt gegeben.

movements-of-migration.org

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Verdrängte Realität

Je kleiner die Stadt, in der sie leben, um so größer scheint die Angst der Menschen, über ihre eigene Migrations-Geschichte zu berichten. Diese Erfahrung hat das Forscherteam um Sabine Hess, Professorin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Uni Göttingen gemacht.

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