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Kulturlandschaft wertschätzen

Modellprojekt „Sehen lernen“ Kulturlandschaft wertschätzen

Als ein „einmaliges Projekt im Raum Südniedersachsen“ bezeichnen die Initiatoren des Instituts für allgemeine und angewandte Ökologie das Modellvorhaben, mit dem sie ab April die Menschen für die Natur- und Kulturlandschaft am Leine-Heide-Radweg sensibilisieren wollen: „Sehen lernen“.

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Quelle: CH

Region. Der viel frequentierte Radweg im Abschnitt zwischen Göttingen und Northeim soll mit dem Modellprojekt „Sehen lernen“ zum naturkundlichen Erlebnispfad und deutlich aufgewertet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts, das auch den Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen gegründet hat. Naturkundlich interessierte Radfahrer oder Spaziergänger werde ermöglicht, dass sie auf dem Smartphone von einer eigens für diesen Zweck eingerichteten Website - sehen-lernen.org - detaillierte Auskünfte über landschaftliche Besonderheiten abrufen können. Möglich mache das, so heißt es in der Beschreibung des Projektes weiter, die Nutzung moderner mobiler Informationstechnologien (Geocaching). Auf diese Weise lasse sich Freizeitspaß mit Wissenswertem über Flora, Fauna und Geologie miteinander verknüpfen.

Zum Hintergrund des im April startenden Projektes heißt es in der Mitteilung, dass viele Menschen nur über einen eingeschränkten Zugang zur Natur und zum Wesen der alltäglichen Kulturlandschaft, in der sie leben, verfügten. Mangels Wissen würden sie bei Spaziergängen, Wanderungen oder Radtouren aber meist nur die Schönheit der Landschaft „an Stellen, an denen sie im Allgemeinen als schön empfunden wird“ genießen. „In aller Regel fehlt ihnen jedoch der Blick für die eher unscheinbaren Stellen“, die für den Naturschutz, die Artenvielfalt wichtig seien und das Wesen der Kulturlandschaft ausmachten - „insbesondere auch aus dem geschichtlichen Zusammenhang heraus“, heißt es weiter. Genau auf solche Punkte entlang des Leine-Heide-Radweges will das Projekt hinweisen. „Sehen lernen“ solle nicht nur informieren, sondern auch „ein stärkeres Bewusstsein für das Wesen der Kulturlandschaft“ schaffen. Mit dem Entdecken und Erleben werde nach Ansicht der Initiatoren zudem der Erholungswert der Landschaft erhöht.

Weniger technik-affine Nutzer des Radweges sollen durch weitere Medien wie Informationstafeln oder eine Broschüre motiviert werden, sich über landschaftliche Besonderheiten der Kulturlandschaft des Leinetals zu informieren.

Die Stationen

Das Projekt „Sehen lernen“ bieten ausführliche Informationen samt Koordinaten und Kartenausschnitten, Fotos sowie Audioerläuterugen zu folgenden Stationen – vor Ort und auf der Internetseite sehen-lernen.org:

  • Göttinger Kiessee
  • Godehardbrücke
  • Eisenbahnbrücke
  • Weende, Burg Plesse und Grebenberg
  • Gänse- und Kuhanger
  • Angersteiner Kiessee
  • Grünland
  • Leineinsel
  • Leinemäander und Wahrenberg
  • Leinemühle und Leinetalgraben
  • Rhumebrücke.
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