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Protest gegen Eskalation in der Türkei am Göttinger Gänseliesel

"Kranker Mann am Bosporus" Protest gegen Eskalation in der Türkei am Göttinger Gänseliesel

Ausgesprochen friedlich haben knapp 50 Göttinger am Freitagabend gegen den Unfrieden im Südosten der Türkei protestiert. Bei der Demonstration forderten sie eine Rückkehr zum Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK sowie ein Ende der „Kriminalisierung der HDP“, der von der Mehrheit der Kurden unterstützten Oppositionspartei.

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Quelle: Heller

Göttingen. Der Rosdorfer Linken-Politiker Azad Onal etwa sprach vom „kranken Mann am Bosporus“, der in der Wahnvorstellung von „ein Land, ein Volk, eine Religion“ die Realität verkenne und mit Gewalt und Repressalien auf jede demokratische Regung reagiere. Das einzige Heilmittel sei die HDP, eine demokratische Partei, der sich neben den Kurden auch die fortschrittlichen Kräfte anschließen, um eine Übermacht der islamisch-konservativen AKP zu verhindern.

Deutschland trage Mitveranwortung, weil die Türkei unterstützt und mit Waffen beliefert werde, mit denen wiederum die AKP heimlich dem Islamischen Staat helfe, sagte ein anderer Sprecher der Kundgebung. Parallel haben Grüne Jugend und der Studierendenverband Kurdistan an die Göttinger Bundestagsabgeordneten einen offenen Brief geschrieben, in dem sie unter anderem die Aufhebung des PKK-Verbots fordern.

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