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Proteste: Klein Lengder Kinder nur noch an Grundschule Groß Lengden

Änderung der Schulbezirke Proteste: Klein Lengder Kinder nur noch an Grundschule Groß Lengden

Ab 2014 sollen Klein Lengder Kinder nur noch an der Grundschule in Groß Lengden eingeschult werden. Bisher konnten sie wahlweise auch die Schule in Diemarden besuchen. Gegen die Änderung der Schulbezirke protestieren Klein Lengder Eltern. Ihre Argumente hat der Schulausschuss des Rates nach langer Debatte zurückgewiesen. Am Mittwoch entscheidet der Rat.

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Gestärkt in die Zukunft: Künftig sollen alle Kinder aus Klein Lengden in der Schule des Nachbarortes Groß Lengden eingeschult werden.

Quelle: Theodoro da Silva

Klein Lengden/Groß Lengden. Die schriftlich eingereichten Proteste von Eltern und anderen Bürgern sind vielfältig: Geschwisterkinder und Freundschaften aus dem Kindergarten Diemarden würden getrennt. Nicht allen Eltern gefalle das Konzept in Groß Lengden. Bei der Prognose der Schülerzahlen für Diemarden bleibe unberücksichtigt, dass im Nachbardorf (Teil des Bezirkes) bald eine neue Freie Schule entstehen werde. Argumente für die Politiker und beratende Mitglieder im Schulausschuss durchaus viel Verständnis zeigten.

Mangel an Schülern

Allerdings wiegt ein anderes Argument für sie nach wie vor schwerer: Sie fürchten, dass die Schule Groß Lengden ohne die neue Einteilung schnell geschlossen werden müsste – aus Mangel an Schülern. Erklärtes Ziel der Politiker: Trotz sinkender Geburtenzahlen und immer weniger Einschulungen wollen sie die verbliebenen vier Schulen in Gleichen möglichst lange und gleichermaßen ausgelastet halten. Die mittelfristigen Prognosen für Groß Lengden aber sind nicht rosig, die Grundschule Diemarden hingegen hat zurzeit einen guten Zulauf. Die Schule darf im nächsten Schuljahr sogar ausnahmsweise eine zweite erste Klasse einrichten. Mit der Satzungsänderung will die Gemeinde allerdings auch verhindern, dass daraus einen Präzedenzfall wird.

Gemeindeelternrat stützt die Linie

Punkt für Punkt hat der Ausschuss die Einwände daher abgewogen und überwiegend abgewiesen – in öffentlicher Sitzung vor überraschend wenig Zuhörern. Auch der Gemeindeelternrat stützt diese Linie. Er setzt sich außerdem dafür ein, noch in der laufenden Wahlperiode des Rates mit einer Diskussion über die Zukunft der Gleichener Schulstandorte zu beginnen. Entscheidungen sollten aber erst nach der nächsten Kommunalwahl getroffen werden.

Über die Bezirke entscheidet der Rat schon am Mittwoch ab 20 Uhr im Gemeinschaftshaus Beienrode, Am Hillerasen 1.
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Andrang in Diemarden

Der große Schulstreit in der Gemeinde Gleichen um den Standort Reinhausen ist noch gar nicht richtig verdaut, da keimt neuer Ärger auf: Die Grundschule in Diemarden hat aus ihrem Einzugsgebiet und darüber hinaus so viele Anmeldungen, dass sie im nächsten Schuljahr ausnahmsweise zwei statt nur eine erste Klasse einrichten möchte.

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