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Proteste gegen rechte Kundgebung

„Volksbewegung Niedersachsen“ Proteste gegen rechte Kundgebung

Nazigegner wollen gegen einen Aufmarsch der als rechtsextremen „Volksbewegung Niedersachsen“ protestieren. Ein Bündnis aus mehreren Initiativen rief dazu auf, die Versammlung der „Volksbewegung“ am Dienstag, 10. Oktober, auf dem Albaniplatz zu „stören“.

„Kein Platz für Nazis“: Linke Gruppen wollen Versammlung der „Volksbewegung Niedersachsen“ stören.

Quelle: dpa

Göttingen. Die sich früher „Freundeskreis Niedersachsen/Thüringen“ nennende Rechts-Gruppierung hatte sich im Frühjahr umbenannt. Sie organisierte im südlichen Niedersachsen und in Ostthüringen zahlreiche „Mahnwachen“ und sogenannte „Freiheitliche Bürgertreffs“.

Augenzeugen zufolge hetzten Redner dabei massiv gegen Ausländer und riefen zu Gewalt gegen Journalisten und missliebige Kommunalpolitiker auf. In den vergangenen Monaten beschränkten sich die Aktivitäten der „Volksbewegung“ weitgehend auf das Internet.

Sprecher der „Volksbewegung“

Sprecher der „Volksbewegung“: Jens Wilke.

Quelle: Harald Wenzel

Anlass für die Kundgebung der „Volksbewegung“ in Göttingen ist ein Strafprozess am selben Tag gegen eines ihrer Mitglieder vor dem Göttinger Landgericht (Beginn: 8.30 Uhr). Der Mann soll einen politischen Gegner vom Fahrrad geschubst und dabei verletzt haben. Die „Volksbewegung“ hat dazu aufgerufen, den Angeklagten im Gerichtssaal zu unterstützen. Die Kundgebung soll nach Angaben der „Volksbewegung“ um 16 Uhr beginnen. Ihr Sprecher Jens Wilke hatte im vergangenen Jahr für die NPD zur Kommunalwahl kandidiert und zuletzt appelliert, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen.

Von epd

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