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Protestschreiben gegen Mehrarbeit für Gymnasiallehrer

Personalräte sind sauer Protestschreiben gegen Mehrarbeit für Gymnasiallehrer

„Wir sorgen uns um die Unterrichtsqualität unserer Schulen, um die Gesundheit der Lehrkräfte und die Zukunft der jungen Generation.“ Mit dieser Aussage haben jetzt Personalräte der südniedersächsischen Gymnasien ein Protestschreiben gegen die vom Land beschlossene Mehrarbeit für Gymnasiallehrer überschrieben.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Und sie bereiten einen „südniedersächsischen Elternabend“ als Protestveranstaltung vor. Er beginnt am Montag, 10. Februar, um 19 Uhr im Göttinger Felix-Klein-Gymnasium, Böttinger Straße 17.

Die Landesregierung hat zum nächsten Schuljahr die Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer um eine Wochenstunde angehoben. Außerdem wurden zugesagte Altersermäßigung für alle Schulformen wieder gestrichen.

Die Personalräte beklagen, dass diese Mehrbelastungen angeordnet wurden, statt im Dialog mit den Lehrern Lösungswege gegen Probleme in anderen Bildungsbereichen zu suchen.

Schüler für ihre Lehrer

Und sie kritisieren die Begründungen der Landesregierung: Beim Vergleich mit der Lehrerarbeitszeit in anderen Bundesländern werde nicht berücksichtigt, dass diese „wesentlich mehr Entlastung, Anerkennung und Unterstützung“ in Form von Altersermäßigung, Gehalt und Entlastungsstunden für außerschulische Aufgaben bekämen.

Zudem blieben etwa 1700 Junglehrer auf der Strecke, weil durch die Mehrarbeit der Beschäftigten potenzielle Stellen wegfielen. 

Inzwischen setzen sich auch Schüler für ihre Lehrer ein. Die Schülervertretung vom Theodor-Heuss-Gymnasium hat einen Brief an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) geschrieben. Eine ihrer Kernaussagen: „Eine Schule ist nur so gut wie ihre Lehrer, denn die Qualität des Unterrichts wird getragen vom Engagement der Lehrer.“

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