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Punkte-Garant: Wenn die Arschbombe richtig weh tut

Arschgranaten-Contest Punkte-Garant: Wenn die Arschbombe richtig weh tut

Er ist groß, kräftig, 17 Jahre alt und riskiert alles: Ohne zu zögern und ohne jede Hemmung springt Daniel Hampeis ab – zehn Meter freier Fall, ein leichte Drehung um die Vertikalachse, die Beine leicht angewinkelt und dann ein Aufprall, der schon beim Zusehen schmerzt.

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Gibt viele Punkte von der Jury: Salti und besondere Figuren in der Flugphase.

Quelle: Heller

Das Wasser spritzt hoch, Zuschauer johlen, die Jury gibt 41 Punkte und Hampe schwankt mit verzerrtem Gesicht unter die kalte Dusche. Sein Schmerz wird später belohnt: Daniel Hampeis gewinnt mit 151 Gesamtpunkten nach drei Durchläufen den Arschgranaten-Contest im Weender Freibad.

Eigentlich hatte Veit Hesse von der Göttinger Sport und Freizeit GmbH den Wettbewerb schon vor den Sommerferien geplant, aber er musste wegen schlechter Wetterprognosen verschoben werden. An diesem Sonnabend passt alles: überwiegend blauer Himmel, Sonnenschein, warme Luft, viele Freibadgäste und 30 mutige Turmspringer im Alter von sieben bis 40 Jahren. Klar, dass Hendrik Weize aus Einbeck als einer der Jüngsten schon im ersten Durchgang zu den Stars der Arschbomben-Springer gehört. Er bringt zwar ein ungünstig leichtes Gewicht ein, springt aber immer wieder mit Anlauf sehr weit ab, taucht ohne Rücksicht auf Verluste ein und schafft auch sogar als Fliegengewicht noch eine beachtliche Fontaine.

Letztere ist nicht allein entscheidend. Die fünf Juroren bringen mehrere Elemente in ihre Punktwertung ein, erklärt Hesse: Berücksichtigt wird auch, welche gewagten oder witzigen Figuren der Springer im Flug macht und wie er eintaucht. Wenn dann neben etlichen Bauch- oder Rückenklatschern und verrenkten Krampen auch noch eine echte Arschbombe wie von Kevin Koschinski im zweiten Durchgang vom Zehner-Turm herauskommt, kann es auch schon mal von mehreren Juroren die volle Punktzahl „10“ geben. Die Absprunghöhe spielt ansonsten keine Rolle, und manche Krampe von der Fünf-Meter-Rampe bringt ebenfalls viele Punkte.

Neben vielen Jungs wetteiferten drei Mädchen um einen Siegerplatz im Arschgranaten-Contest. Und immerhin schafft Julia Hampeis, die Schwester des Siegers, den siebten Rang. Ein ausgelobter Kostümpreis fiel übrigens aus – kein Springer war im Kostüm angetreten. Dafür wurde Hendrik Weize als bester jüngster Springer geehrt.

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