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Rassekaninchen Züchterverein „F26 Dransfeld und Umgebung“ zeigt Zuchterfolge in Alter Schule

Stelldichein für Riesenschecken und Zwergwidder Rassekaninchen Züchterverein „F26 Dransfeld und Umgebung“ zeigt Zuchterfolge in Alter Schule

Nicht nur Riesenkaninchen wie die Deutschen Riesenschecken oder noch mächtiger wirkende weiße Angoras sind bei Züchtern beliebt, sondern auch kleine wie Zwergwidder oder Satin-Elfenbein, deren Fell in der Sonne durch die Hohlstruktur der Haare besonders glänzt. Rund 150 Langohren konnten Besucher am Wochenende in der Alten Schule in Dransfeld betrachten. Der Dransfelder Rassekaninchenzuchtverein F 26 veranstaltete seine jährliche Tierschau.

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Rassekaninchen in der Alten Schule in Dransfeld: Riesenschecken bringen 7,5 Kilo auf die Waage.

Quelle: Heller

21 verschiedene Rassen und Farbenschläge wurden präsentiert – Anlass zum Austausch und Fachsimpeln für Züchter und zur Freude der Kinder, die auch einmal ihr Wunschtier streicheln können. „Wir versuchen immer, eine möglichst große Vielfalt zu zeigen“, so der Vereinsvorsitzende Jens Quentin. Seine Lieblingstiere sind agile, kastanienbraune Lothringer, für den Barlisser Joachim Gersterling sind es schwarz-weiße Riesenschecken.

Das ist eine Rasse, die am schwersten zu züchten ist, weiß auch der Mündener SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Schminke. Meistens nur ein Kaninchen aus einem Wurf von sieben ist für die Zucht geeignet. Wichtig für die Züchter ist unter anderem der schwarze Strich, der sich vom Kopf bis zum Schwanz durchziehen muss. „Ich habe früher 150 Schwarzschecken gehabt und mir damit mein Taschengeld verdient“, erzählte Schminke. Jetzt gibt es nur noch gelegentlich ein Kaninchen bei Schminkes, französisch mit Weißweinsoße zubereitet.

Petersilie muss sein

Gersterling hat ein eigenes großes Feld, wo er Runkelrüben zieht, und ein Beet Petersilie, die zum Futter immer dazukommt. „Wenn ein Kaninchen keine Petersilie mehr frisst, ist es krank“, sind sich die Züchter einig. Ein „bisschen althergebracht“ muss es für den Barlisser schon sein mit Rüben und ein paar Möhren und nicht nur Futterpellets.

Vereinsmeister der diesjährigen Schau wurde Bodo Schild mit seiner Castor-Rex-Zuchtgruppe. Er räumte mit seinen Angoras oder dem besten Rammler auch alle weiteren Preise ab. Sieger unter den Gastausstellern wurde Uwe Barke aus Grone mit der Rasse Sachsengold.

Von Gerald Kräft

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