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Reaktionen auf RCDS

Wohnheim-Diskussion Reaktionen auf RCDS

In „aller Schärfe“ spricht sich der SPD-Stadtverband gegen die Forderungen des Rings christlich-demokratischer Studenten (RCDS) aus. Dieser hatte gefordert, das Studentenwerk solle die kleinen, oft innenstadtnahen Studentenwohnheime verkaufen und wirft der Wohnrauminitiative Göttingen vor, sich ausschließlich aus „Eigennutz“ für die Erhaltung der Wohnheime einzusetzen, um die eigene Wohnsituation zu verteidigen.

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Symbolbild

Quelle: Heller

Göttingen.  „Würden die Forderungen des RCDS umgesetzt werden, würde das die weitere Vernichtung preisgünstigen, innerstädtischen Wohnraums für Studierende bedeuten“, sagt der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Horst Reinert. Langjährig gewachsene Strukturen würden zerstört. Die „Diskreditierung“ der Wohnrauminitiative sei „ein plumper Versuch“, politischen Gegnern „unseriöse, egoistische“ Machenschaften zu unterstellen.

Gerd Nier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat der Stadt, wirft dem RCDS wegen des Vorschlags, die Heime zu Gunsten großer Wohnheime zu verkaufen „Zynismus“ vor, seien doch in Göttingen insbesondere noch etliche Erstsemester auf Wohnungssuche. Auch Studenten litten „erkennbar unter dem Mangel bezahlbaren Wohnraums“, so Nier. Der Wohnrauminitiative gehe es „um die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe und Wohnformen“.

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Diskussion um Wohnheime

In der Diskussion um Studentenwohnheime fordert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) das Studentenwerk auf, Mieteinnahmen und Kosten pro Wohnheim und Platz sowie die Eigentumsverhältnisse aller Wohnheime für die Jahre 2009 bis 2011 zu veröffentlichen.

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