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Regen und Kälte setzen Hünstollen-Festival zu

Benefiz-Open-Air-Festival in Holzerode Regen und Kälte setzen Hünstollen-Festival zu

Es war kalt. Und geregnet hat es auch. Keine guten Voraussetzungen also für ein Open-Air-Konzert. So kamen am Sonnabend nur rund 200 Gäste zum Festival „Rock unter dem Hünstollen“.

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„Autoscooter“: Frontfrau Gesa und ihre Jungs rocken die Festival Bühne.

Quelle: Heller

Holzerode. Für die Besucher, die den Weg trotz der widrigen Umstände nach Holzerode gefunden haben, gab es ein abwechslungsreiches Programm: Sidata aus Duderstadt machten mit ihrem funkigen Alternative Rock den Anfang.

Autoscooter  bewegten sich mit Frontfrau Gesa irgendwo zwischen Juli und Silbermond. Copperhead Road spielten lupenreinen Bluesrock. Augen Auf aus Hann. Münden begeisterten mit schnörkellosem Indierock. Und Hidden Light schließlich zündeten am Ende ihren Party Rock mit zahlreichen Cover-Versionen.

Alle Bands und die knapp 50 Helfer hinter den Kulissen spielten und arbeiteten am Sonnabend ohne Gage und Bezahlung. Den kompletten Erlös des Festivals soll der Göttinger Verein Kimbu – häusliche Kinderkrankenpflege – bekommen. Rund 50 Sponsoren haben die Organisatoren Ulrike und Frank Rogge mit Tochter Julia für das Festival gewonnen, so dass dadurch die Produktionskosten für das Festival gedeckt sind und dieses nicht zum Zuschussgeschäft wird.

Zum zweiten Mal hatten Ronges das Open-Air-Konzert in Holzerode organisiert. Bei der Premiere im vergangenen Jahr kamen noch knapp 300 Gäste. Doch Ronges lassen sich die gute Laune in diesem Jahr nicht vermiesen. „Es hat Riesenspaß gemacht“, sagt Ulrike Ronge. „Im nächsten Jahr wird es wieder ein Festival geben“, kündigt sie an. Wann steht noch nicht fest. „Aber auf jeden Fall im Sommer“, sagt sie und lacht.

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Rock unterm Hünstollen: Die Fans auf dem Grillplatz bejubeln den Auftritt der Band Sidata.

Apropos Hünstollen-Rock: „Wo ist hier eigentlich der Hünstollen?“, fragt Felix Roch, Sänger der Band A Million Lights, ins Publikum. Von dort kommt die Antwort nicht. Stattdessen eilt Festival-Organisatorin Ulrike Ronge zur Bühne, schnappt sich das Mikrofon und klärt Besucher und Band über die Namensgebung auf: „Der Hünstollen-Turm steht über uns im Wald, deshalb heißt es ja auch  "Rock unterm Hünstollen.“

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