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Region hilft Erdbebenopfern

Initiative der Uni Region hilft Erdbebenopfern

Nach der Erdbebenkatastrophe in Japan will die Universität Göttingen mit einer großen Spendenaktion den in Not geratenen japanischen Studenten helfen. Das teilte die Uni mit. Um die Hilfe zu organisieren, hat sie den Verein „Georgia Augusta International“ gegründet. An der Hilfsaktion beteiligen sich auch die Stadt Göttingen und zahlreiche Kooperationspartner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport.

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Gegenüberstellung: ein zerstörter Stadtteil von Sendai (unten) und ein Foto aus der Zeit vor dem verheerenden Tsunami.

Quelle: dpa

Man habe sich zu der Hilfsaktion entschlossen, weil auch die Göttinger Partnerhochschule, die Universität Tohoku in Sendai, von dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami hart getroffen worden sei, hieß es. Viele Gebäude der Partner-Uni seien beschädigt, der Betrieb eingestellt, Studierende und Mitarbeiter hätten Angehörige verloren oder seien derzeit ohne Zuhause. Indirekt seien auch japanische Studenten in Göttingen und anderen Städten Deutschlands von der Katastrophe betroffen.

Unter dem Titel „Die Region Göttingen hilft Japan direkt“ wird es in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen geben, deren Erlös den von der Katastrophe betroffenen jungen Menschen zu Gute kommen soll. Die Sparkasse Göttingen und die KWS Saat AG unterstützen die Aktion finanziell. Die BG Göttingen, das Studentenwerk, die Unternehmen Thimm und Novelis sowie viele andere Firmen und Institutionen aus der Region sind ebenfalls beteiligt. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am Freitag, 25. März, um 16 Uhr in der Uni-Aula. Japan-Kenner und Augenzeugen des Bebens werden über die Situation in Japan berichten. Zu den weiteren Veranstaltungen gehört unter anderem ein Solidaritätskonzert des Göttinger Symphonie Orchesters und des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen am Sonntag, 3. April, um 18 Uhr in der Johanniskirche.

„Die Universität Göttingen und die gesamte Region sind tief erschüttert angesichts der Katastrophe in Japan. Den Studierenden und jungen Forschern in Japan, insbesondere an unserer Partneruniversität Tohoku, wollen wir bei der Gestaltung ihrer Zukunft helfen. Außerdem möchten wir etwa 20 Studierende kostenfrei zu einer Summer School nach Göttingen einladen, wo sie sich fortbilden, aber auch von den Auswirkungen der Katastrophe erholen können“, sagte Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Uni Göttingen. Daher sei jede Spende wichtig.

Weitere Informationen zu Spendenaktion und Spendenkonto sowie für weitere Unterstützer und eine Liste aller Kooperationspartner gibt es im Internet: uni-goettingen.de/direkthilfejapan.

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