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Restaurant-Besuch, Show-Programm und Eislaufen

Tageblatt-Umfrage Restaurant-Besuch, Show-Programm und Eislaufen

Über Weihnachtsfeiern anderer Unternehmen werden oft wilde Geschichten erzählt. Leider passiert meistens nie etwas auf der eigenen. Was also machen die anderen anders?

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Bullerjahn: Weil viele hier ihr Weihnachtsfest feiern, wird die eigene Party auf das neue Jahr verschoben.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Mitarbeiter der Tischlerei Welling finden sich jedes Jahr mit ihren Partnern zum Gänse essen im Landgasthaus Lockemann ein. Beschäftigte des Karosserie- und Sonderfahrzeugbaus Bayer besuchen erst den Göttinger Weihnachtsmarkt, um sich danach in einem Restaurant wieder aufzuwärmen. Ebenfalls essen gehen Mitarbeiter einiger Abteilungen der Sparkasse Göttingen.

„Es ist nicht möglich, mit der gesamten Belegschaft in ein Restaurant einzukehren“, meint Frank Sickora, Abteilungsleiter der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketing der Sparkasse Göttingen. Er geht mit seinen acht Mitarbeitern gern in den Bullerjahn um dort, wie er sagt: „Spaß zu haben und runterzukommen“.

Doch wie sieht eine Firmen-Weihnachtsfeier der Menschen aus, die Firmen-Weihnachtsfeiern ausrichten? Da zur Weihnachtszeit zu viel los ist im Bullerjahn, wird meistens eine Party oder ein Ausflug im neuen Jahr geplant. Auch die Angestellten des Vapiano haben nach Auskunft eines leitenden Schichtführers viel zu tun. Bei fast 365 Öffnungstagen im Jahr und drei unterschiedlichen Schichten scheint es schwer eine gemeinsames Datum zu finden.

Bei den Mitarbeitern des Kaufparks geht es eher gemütlich zu, sagt eine Mitarbeiterin: „Jedes Jahr gibt es in einer privaten Runde – vom Unternehmen bezuschusst – Essen und Getränke. Außerdem wird ein traditionelles Show-Programm organisiert bei dem Kollegen etwas vorführen“. Ein paar der bekanntesten Göttinger Unternehmen bieten ein größeres Programm.

Bei Sartorius organisieren Auszubildende jedes Jahr das Nikogrillen. „Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung für alle Beschäftigten“, sagt Karin Kleist, Referentin der Fachpresse. „Vom Sartorianer von Morgen bis hin zu dem Alteingesessenen ist ein jeder eingeladen“, so Kleist weiter. Im neu gestalteten Kolleg-Garten des Unternehmens gab es in diesem Jahr Essen und Getränke, welche in einer eigenen Währung, dem Nikogeld, bezahlt wurden. Zusätzlich gab es musikalische Unterhaltung für die rund 300 teilnehmenden Sartorianer.

Bei der Spedition Zufall gibt es „in diesem Jahr etwas Besonderes“, wie Thomas Drochelmann, Leiter des Bereichs Innovation und Marketing, berichtet. In den vorherigen Jahren feierten einzelne Abteilungen irgendwo in und um Göttingen. Dieses Jahr gibt es ein großes, vorweihnachtliches Beisammensein für jeden.

Im eigenen Göttinger Umschlaglager, in dem normalerweise Güter für den Transportwechsel kurz eingelagert werden, soll gegessen, getrunken und Musik gehört werden. „Mitarbeiter aller Bereiche kommen in Kontakt und können sich austauschen“, meint der Bereichsleiter, „außerdem wird auf diese Weise die Betriebsgemeinschaft gepflegt“. Mehr als 170 Zusagen soll es laut Drochelmann gegeben haben.

Die Stadtwerke und angegliederte Unternehmen halten es sportlicher. Nach Klaus Plaisir, dem Leiter der Kommunikation und der Medien bei den Stadtwerken, ist es Tradition, dass alle Mitarbeiter zum Eislaufen in die Lokhalle eingeladen werden. Kind und Kegel sind dabei gern gesehen und in diesem Jahr gibt es Zusagen von mehr als 450 Personen.

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